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Gifhorner Ausbildungsplatzbörse ist ein Renner

70 Betriebe in der Stadthalle Gifhorner Ausbildungsplatzbörse ist ein Renner

Junge Leute finden den passenden Ausbildungsplatz, Betriebe qualifizierte Bewerber: Die Gifhorner Ausbildungsplatzbörse in der Stadthalle wird immer beliebter – vor allem bei Arbeitgebern. Die Messe am Mittwoch erreichte einen neuen Aussteller-Höchststand.

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Ausbildungsplatzbörse in der Gifhorner Stadthalle: Die Messe wird in Zeiten des Fachkräftemangels vor allem für Arbeitgeber immer attraktiver – und wichtiger.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. An die erste Teilnahme voriges Jahr hat Kfz-Obermeister Stefan Pingel beste Erinnerungen. Seine Innung lockte mit einem Wettbewerb zahlreiche junge Leute, Andreas Maly gewann den Hauptpreis, einen Roller. Und Pingel einen neuen Lehrling: „Der hat bei mir die Lehre begonnen.“ Für Pingel steht fest, dass die Ausbildungsplatzbörse für Arbeitgeber etwas bringt: „Ich kann nur jedem empfehlen, hier mitzumachen.“

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Die Gifhorner Ausbildungsplatzbörse verzeichnete in diesem Jahr einen Aussteller-Rekord: 70 Betriebe stellten sich 1700 potenziellen Bewerbern vor.

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„Jedes Jahr wieder“ gebe es von Betrieben das Feedback, auf der Messe endlich qualifizierte Bewerber gefunden zu haben, sagt Gerald Witt von der Agentur für Arbeit, mit der die Allianz für die Region bei der Ausrichtung der Ausbildungsplatzbörse kooperiert. „Gerade bei Ausbildungsberufen, die nicht so bekannt sind.“ Auch Anbieter vermeintlich gefragter Jobs wissen die Messe immer mehr zu schätzen: Gifhorns Stadtverwaltung präsentiert sich zum zweiten Mal. „Verwaltung ist nicht der attraktive Arbeitgeber“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Wir sind auf der Suche, und für uns ist es wichtig, uns zu präsentieren.“

Das erkennen offenbar immer mehr Arbeitgeber. Waren sie im vorigen Jahr noch 60 mit Ständen vertreten, sind es diesmal 70, die sich 1700 Schülern der Jahrgänge neun bis elf vorstellen – damit ist die Kapazitätsgrenze der Stadthalle erreicht. Das Angebot dreht sich laut Oliver Syring und Bernd Manthey von der Allianz für die Region um 120 Ausbildungsberufe in 23 Branchen sowie 60 duale Studiengänge. Wichtig sei es übrigens, nicht einfach nur da zu sein, sondern sich möglichst kreativ zu präsentieren. Beispiel Kfz-Innung: Dort gab es wie im vorigen Jahr wieder etwas um die Wette zu schrauben und diesmal unter anderem eine X-Box zu gewinnen.

Von Dirk Reitmeister

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