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Gifhorn Stadt Gifhorn muss Auflagen für den Hochwasserschutz erfüllen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorn muss Auflagen für den Hochwasserschutz erfüllen
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16:00 24.10.2014
Hat das Wasser genug Platz? Die Erweiterung des Gewerbegebiets Gifhorn-Süd könnte sich beim nächsten Hochwasser auf Isenbüttel auswirken. Quelle: Archiv
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Weit gingen die Meinungen auseinander im Rat: Zustimmung zur Erweiterung des Gewerbegebiets Gifhorn-Süd unter Auflagen? Ablehnung, weil die Flächen im Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiet lägen? Mit elf zu sechs Stimmen gab die Politik schließlich das Okay zur Erweiterung.

Ein Knackpunkt für die CDU war, dass Gifhorn erst nach Zustimmung der Gemeinde dieser sämtliche Daten zur Verfügung stellen will. Martin Rein (SPD-Caesar) stellte jedoch klar, dass es sich dabei „nur um Pläne handelt, die wir für eine Verlängerung der Königsberger Straße nutzen könnten“. Mit dem Thema Hochwasser hätten sie nichts zu tun.

Hartmut Korban (fraktionslos) erinnerte an die Historie: „Gifhorn hat sich die Genehmigung des Gewerbegebiets vor dem Verwaltungsgericht erstritten.“ Jetzt sichere sich der große Nachbar mit einer Zustimmung Isenbüttels gegen ein zeitaufwändiges Gerichtsverfahren ab.

Henning Müller (CDU) stellte den Antrag, die Zustimmung zu verweigern. „Wir nehmen immer mehr Retentionsfläche raus“ - Fläche, die Hochwasser aufnehmen könnte. Das sah Petra Otte (SPD-Caesar) anders: „Gifhorn bietet uns die Verbreiterung des Durchlasses unter der alten B4 und zusätzliche Retentionsfläche dahinter an - hier können wir konkret Hochwasserschutz leisten!“ Klaus Rautenbach (Grüne) war skeptisch bezüglich zusätzlicher Retentionsfläche: „Nach meiner Kenntnis haben die Grundstückseigentümer dort einem Flächentausch noch nicht zugestimmt.“

Die Ratsmehrheit stimmte den Planungsabsichten der Stadt Gifhorn zu unter der Auflage, den Durchlass zu erweitern und zusätzliche Retentionsflächen zu schaffen.

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