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Gifhorn investiert mehr: Neuverschuldung steht an

Gifhorn Gifhorn investiert mehr: Neuverschuldung steht an

Einen ausgeglichenen Haushalt kann die Stadt Gifhorn vorweisen. Aber: Durch Investitionen wie den Neubau der Albert-Schweitzer-Schule (618.000 Euro), den Neubau der Kita Gifhörnchen (1,2 Millionen) und die Planungskosten für den Bahnhof (0,5 Millionen) steht eine Neuverschuldung an.

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Unvorgesehene Kosten: Mehr als 600.000 Euro steckt die Stadt nach dem Brand in den Wiederaufbau der Albert-Schweitzer-Schule.

Außerdem investiert die Stadt 235.000 Euro in den Brückenneubau in Gamsen. Bürgermeister Matthias Nerlich: „All das macht eine Neuverschuldung notwendig.“ Kita-Neubau und Wiederaufbau der durch einen Großbrand zerstörten Albert-Schweitzer-Schule seien aus seiner Sicht absolut notwendig.

Fest steht damit aber auch, dass der von der Politik festgelegte Eckwert - die Schuldentilgung soll 2015 genau fünf Prozent der Gesamtschuldensumme betragen - nicht eingehalten werden kann.

Nerlich und Kerstin Meyer von der Kämmerei führten auch an, dass es der Stadt im laufenden Jahr geglückt sei, die Schulden von 36,3 Millionen um 1,4 Millionen abzubauen. Der Gesamtergebnishaushalt hat ein Volumen von 64,3 Millionen Euro.

Frohe Kunden für alle Familien: Die Stadt senkt die Gebühren für Krippen-Plätze, in der untersten Einkommensgruppe von 239 auf 158 Euro monatlich und in der obersten Gruppe von 417 auf 289 Euro. Die Summe entspricht dann den Gebühren für Kita-Plätze.

Auch sollen 118.000 Euro in die Instandsetzung der Spielplätze gesteckt werden. Nerlich kündigte auch an, in 2015 „ein großes Open-Air-Highlight für 2016“ zu planen. „Das würde Gifhorn gut anstehen.“

apo

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