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Gifhorn Stadt Bestattung unter alten Buchen: Gifhorn hat einen Ruhewald
Gifhorn Gifhorn Stadt Bestattung unter alten Buchen: Gifhorn hat einen Ruhewald
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22:02 07.06.2018
Ruhewald in Kästorf: Betreiber Andreas Günter führte Bestatter aus dem Landkreis durch den Buchenwald. Quelle: Sebastian Preuß
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Kästorf

„Träger des Ruhewalds ist die Diakonie“, so Günter, der auch ausführte, dass es bereits circa 15 Bestattungen unter den etwa 70 Jahre alten Buchen gegeben habe. Auch Trauernde aus dem Raum Hannover und Wolfsburg hätten sich für diese Art der Bestattung in Kästorf entschieden.

Der Wald bestehe aus rund 400 Bäumen, die allesamt genau in einen Plan an einer Infotafel eingemessen wurden. Sogar die jeweilige Stammdicke ist dort verzeichnet.

Idyllischer Andachtsplatz

Zum Wald gehört auch ein idyllischer Andachtsplatz, wo Trauerfeiern stattfinden können. Auch die Kapelle des in direkter Nachbarschaft gelegenen Waldfriedhofs der Diakonie könne genutzt werden, wenn das gewünscht werde. Dort gebe es auch sanitäre Einrichtungen.

Günter führte aus, dass es Einzelurnenstellen, aber auch Paar-, Familien- oder Freundesbäume gebe.

Erweiterung möglich

Einigkeit herrschte unter den Bestattern, dass es unter den Kunden ein großes Interesse an Waldbestattungen gebe. Bei Bedarf kann der Ruhewald laut Günter um 4,7 Hektar erweitert werden.

Er ging auch auf die Vorgeschichte des Ruhewalds ein. Die Stadt habe Interesse an solch einem Wald bekundet und einen Träger gesucht. Weil es keine geeignete städtische Fläche gebe, habe sie sich schließlich an die Diakonie gewandt, die dann einen Betreiber gesucht habe. Das Genehmigungsverfahren habe rund ein Jahr gedauert.

Von Frank Reddel

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