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Gifhorn hat ein riesiges Katzen-Problem

Tierschutzverein schlägt Alarm Gifhorn hat ein riesiges Katzen-Problem

Die Stadt Gifhorn hat ein Katzen-Problem: Das sagen Gabriele Asseburg-Schwalki und Janina Bieling vom Tierschutzverein. Nach Ansicht der Tierschützerinnen ist es höchste Eisenbahn, dass die Stadt eine Kastrationspflicht einführt. Es gebe zu viele ausgesetzte, verwildernde Katzen in der Stadt.

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Der Tierschutzverein schlägt Alarm: In Gifhorn leben zu viele wilde Katzen.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Im April haben die Tierschützerinnen zehn frei lebende Katzen an der Bäckerstraße eingefangen und kastrieren lassen (AZ berichtete). Die Tiere lebten in von Hasen gegrabenen Höhlen unter Garagen der GWG. Fünf der Katzen seien nun nach Braunschweig und in den Kreis Peine vermittelt, eine weitere sei im Bereich Bäckerstraße wieder frei gelassen worden.

Drei weitere Katzen hätten insgesamt zwölf Junge zur Welt gebracht, eine vierte erwarte Nachwuchs - diese Tiere sind noch in Ribbesbüttel. Sie seien nicht ganz wild, aber auch keine Schmusekätzchen, so Asseburg-Schwalki und Bieling, die sich nun Gedanken über die Zukunft ihrer Schützlinge machen. Der bisherige Lebensraum an der Bäckerstraße sei ihnen genommen. Die GWG, die die Kosten der Kastration übernommen habe, habe die Hasenhöhlen zugeschüttet.

Die Freiheit gewohnten Tiere sollen bald wieder irgendwo rumstreifen können. „Da haben sie es besser als im Tierheim“, sagt Bieling. Nichts desto trotz sehen sie und Asseburg-Schwalki es als dringend nötig an, die Zahl der wild lebenden Katzen in der Stadt zu begrenzen. „Eine Kastrationsverordnung würde etwas bringen“, sagt Bieling.

Die zehn Tiere an der Bäckerstraße seien ein akutes Beispiel, es gebe aber noch viele weitere Brennpunkte. „Es sind meistens ausgesetzte, nicht kastrierte Katzen“, so Asseburg-Schwalki. Die Tiere schlügen sich erfolgreich durchs Leben und vermehrten sich unkontrolliert. „Zahlen können wir nicht sagen, aber wir wissen von vielen Fütterungsstellen.“ Die Tiere aus der Bäckerstraße seien jedenfalls gut genährt und kerngesund gewesen.

rtm

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