Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Spenden gegen Hungersnot im Kongo
Gifhorn Gifhorn Stadt Spenden gegen Hungersnot im Kongo
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:01 27.02.2018
Hilferuf aus dem Kongo: Wegen Missernten und Massenflucht sind besonders Kinder von einer großen Hungersnot betroffen.  Quelle: privat
Anzeige
Gifhorn

 Makinisi und Manzanza sind Priester aus der Diözese Feshi in der Demokratischen Republik Kongo. „Es ist eine unvorstellbare Hungersnot über unsere Heimat eingebrochen“, berichtet Dr. Makinisi, „ausgelöst durch einen Heuschreckenplage, die die Ernte von neun Monaten vernichtet hat. Zudem hat es eine Massenflucht gegeben, die besonders die Kinder betrifft, 6200 sind von großer Hungersnot betroffen, so der katholische Geistliche weiter.

Die Hilfe muss schnell und unbürokratisch erfolgen, sind sich die beiden Priester einig. Es geht um die Beschaffung von Lebensmitteln, Maniok, Reis, Soja, Bohnen, die mit Unterstützung von Misereor und Caritas International erfolgen. „Wir haben in St. Altfrid sofort reagiert und werden die Mittel der diesjährigen Misereor-Kollekten bereitstellen“, so Martin Wrasmann, Pastoralreferent der katholischen Kirche.

Außerdem erhoffen sich die Initatoren vielfältige Spenden aus der Gifhorner Bevölkerung. In Feshi leben etwa 533.000 Menschen. Beide Pastoren haben mit Hilfe des Basarkreises und der Männergruppe der Kirchengemeinde schon eine Grundschule und eine Krankenpflegeschule in Feshi aufgebaut. „Aber jetzt ist erste Hilfe gefordert, um die Lebensgefahr von den Menschen abzuwenden.

Die katholische St.-Altfrid-Kirchengemeinde hat ein Sonderkonto für Spenden eingerichtet: St. Altfrid, Stichwort Hungersnot Feshi, IBAN: DE49 2695 1311 0037 0013 10 Sparkasse Gifhorn/Wolfsburg.

Von unserer Redaktion

Gifhorn Stadt Acht weitere Plätze für Wohnmobile in Gifhorn - Parkplatz an der Allerwelle wird erweitert

Die Stadt Gifhorn erfreut sich unter Wohnmobilfahrern offenbar großer Beliebtheit. Deshalb ist der Stellplatz an der Allerwelle auch begehrt – und inzwischen zu klein.

01.03.2018

Die Grippewelle hat auch den Kreis Gifhorn fest im Griff. Das Gesundheitsamt hat inzwischen seit 1. Januar 173 bestätigte Fälle registriert. Möglicherweise gibt es sogar ein Todesopfer.

01.03.2018

Jetzt sind wieder die professionellen Starthelfer gefragt: Der starke Frost der vergangenen Tage und Nächte macht mancher schlappen Autobatterie endgültig den Garaus.

01.03.2018
Anzeige