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Gifhorn Stadt Das steckt hinter den Bebauungsplänen auf Fallerslebener Straße
Gifhorn Gifhorn Stadt Das steckt hinter den Bebauungsplänen auf Fallerslebener Straße
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14:08 24.11.2018
Pläne: In der Fallerslebener Straße in Gifhorn wird über eine Bebauung rückwärtiger Grundstücksflächen nachgedacht. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Baurechtliche Gründe verhindern derzeit noch, dass auf den rückwärtigen Grundstücksflächen an der Fallerslebener Straße in Gifhorn gebaut werden darf, obwohl Platz da wäre. Das wollen Politik und Verwaltung ändern. Der Planungsausschuss befasst sich auf seiner Sitzung am 29. November mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan.

Bebauungspläne an Fallerslebener Straße sind nicht neu

Bereits vor rund 18 Jahren sei eine Bebauung der rückwärtigen Grundstücksflächen im östlichen Teil der Fallerslebener Straße bis zur Eisenbahnlinie hin erörtert worden, erinnert die Verwaltung in einer Vorlage daran, dass das Thema schon einmal zur Diskussion gestanden habe. Das Bauleitplanverfahren sei „wegen der unterschiedlichen Interessenlagen“ damals jedoch nicht weitergeführt worden.

Großes Interesse an Babauung der Flächen

„Es gibt nunmehr wieder Interesse, rückwärtige Grundstücksflächen zu bebauen“, nennt die Stadtverwaltung den Grund dafür, dass es jetzt erneut um die Thematik gehe. Derzeit sei das Areal als „unbeplanter Innenbereich“ zu beurteilen. „Die geplante Bebauung in dritter Reihe fügt sich nicht in die Umgebung ein und kann daher derzeit nicht genehmigt werden“, stellt die Verwaltung die aktuelle Situation dar.

Die Zulässigkeit der Bebauung könne nur über die Aufstellung eines Bebauungsplanes erreicht werden. „In diesem Zusammenhang sollen auch für die benachbarten Grundstücke zusätzliche überbaubare Flächen festgesetzt werden“, schlägt die Stadt vor. Entlang der Fallerslebener Straße soll – zum Erhalt der bisher mit einer Ausnahme vorhandenen Straßenrandbebauung – nun eine Baulinie festgesetzt werden.

„Darüber hinaus soll im Bereich des Grundstückes Fallerslebener Straße 24 eine Fläche für einen öffentlichen Zugang in Richtung Bahntrasse gesichert werden“, so die Planer. Inwieweit sich eine fußläufige Querung der Bahnanlage realisieren lasse, müsse noch geklärt werden.

Von Uwe Stadtlich

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