Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Nachwuchs-Meteorologe: Klimawandel macht Wettervorhersagen schwieriger
Gifhorn Gifhorn Stadt Nachwuchs-Meteorologe: Klimawandel macht Wettervorhersagen schwieriger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 07.11.2018
Nachwuchs-Meteorologe: Ben Weber aus Gifhorn weiß, dass auch für Experten die Wetterprognosen immer schwieriger werden. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Nachwuchs-Meteorologe Ben Weber informiert auf seiner Homepage wettergifhorn.de täglich über das Wetter in der Mühlenstadt Gifhorn.

„Laut Statistik war der Sommer in diesem Jahr der wärmste und heißeste Sommer seit 2003“, sagt der Schüler des Gifhorner Otto-Hahn-Gymnasiums, der für seine Wettervorhersagen täglich die Analysekarten des Deutschen Wetterdienstes zur Hilfe nimmt und auswertet.

Sommer 2018 in jeder Hinsicht „extrem“

Der Sommer 2018 sei auch in der Region Gifhorn nicht nur von extremer Hitze geprägt gewesen – hinzu gekommen sei auch die Trockenheit und Dürre. „Nur ganz wenige Fachleute hatten diese Wetterlage erwartet und vorhergesagt“, erklärt der 15-Jährige, der davon ausgeht, dass Wetterlagen dieser Art keine „Eintagsfliege“ sind. „Es gab wenig Hitze-Gewitter, die in den Jahren zuvor immer wieder für den lang ersehnten Niederschlag gesorgt haben“, blickt Ben Weber auf die zurückliegenden Monate zurück.

Wetterprognosen werden immer unsicherer

Immer unsicherer werde es für Fachleute auch, Unwetter zu prognostizieren. „Während in Gifhorn die Sonne scheint, können sich nur wenige Kilometer weiter gefährlich Gewitterlagen aufbauen“, so der 15-Jährige. Das Unwetter, das im Mai in Goslar gewütet habe, sei nur ein Beispiel dafür, blickt der OHG-Schüler zurück. „Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Gifhorn so ein schweres Unwetter abbekommt, hat sich auf alle Fälle erhöht“, steht für den 15-jährigen Wetterfachmann fest.

Mit einer Vorhersage für den Sommer 2019 hält sich Ben jedoch zurück. Obwohl seine Voraussagen immer besser werden – seine Homepage hat inzwischen 4000 Klicks pro Tag – seien langfristige Prognosen sehr schwierig.

Anders sieht es da mit dem Wetter für die kommenden Wochen und Monate aus. „November und Dezember werden vermutlich zu warm ausfallen“, blickt der 15-Jährige in die Wetter-Zukunft für diesen Winter. Für den Januar würden einige Wettermodelle inzwischen „Feuchtigkeit und Schneefall“ ankündigen, erklärt der Gifhorner, der von seinen Mitschülern seit mehr als zwei Jahren als „Wetter-Ben“ bezeichnet wird.

Von Uwe Stadtlich

Beim 18. Benefizkonzert zugunsten der AZ-Aktion Helfen vor Ort begeisterte das Heeresmusikkorps Hannover in der restlos ausverkauften Gifhorner Stadthalle mit einem ausgesprochen abwechslungsreichen Programm.

07.11.2018

Fred Stünkel ist sauer. Den Gifhorner (57), der gemeinsam mit seiner Mutter Thea (80) ein Haus in der Straße Am Wasserturm bewohnt, ist vom täglichen Parkchaos vor seiner Haustür genervt. „Unsere Einfahrt ist ständig zugeparkt – ein Parkverbotsschild wird von den Autofahrern einfach ignoriert“, ärgert sich Stünkel. Die Stadt kennt die Problematik und verspricht Abhilfe.

10.11.2018

Am neu gestalteten Gifhorner Busbahnhof haben die Montagearbeiten für die Stahlkonstruktion begonnen, die das Dach tragen wird. Bahnkunden müssen mit Behinderungen rechnen.

09.11.2018