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Gifhorn Stadt Liedfett und Antje Schomaker rocken Kultbahnhof
Gifhorn Gifhorn Stadt Liedfett und Antje Schomaker rocken Kultbahnhof
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16:53 27.05.2018
„Unser Aller Festival“: Liedfett rockte am Freitagabend den Kultbahnhof in Gifhorn. Quelle: Maren Kiesbye
GIfhorn

 Mit dem zweiten Event der Konzert-Reihe „Unser Aller Festival“ haben die Veranstalter genau ins Schwarze getroffen: Die Hamburger Kultband Liedfett trat im Kultbahnhof auf, und sämtliche Eintrittskarten waren blitzschnell ausverkauft.

Rund 200 Zuschauer bei Liedfett

Vor rund 200 Zuschauern spielten die vier Punk-Musiker. Von der ersten Sekunde an wurde schweißtreibend mitgefeiert und -gesprungen. Viele Fans der Band waren von weither angereist, Zuschauer aus allen Ecken Niedersachsens und sogar über die Bundesland-Grenzen hinaus hatten sich auf dem Weg nach Gifhorn gemacht, um das Liedfett-Konzert zu erleben. Viele trugen Fan-T-Shirts und kannten jede Zeile der deutschsprachigen Punk-Songs.

Neben bekannten Liedfett-Liedern wie „Keine Sau interessiert sich für mich“, „Schmierlappenkommando“ und dem „Schlaflied“ brachte Frontman Daniel alias Sprinder auch einige englischsprachige Coversongs wie „Knocking on Heaven´s Door“ und „This is the Life“. Bei der wilden, heißen und lauten Tanz-Party floss reichlich Alkohol, sowohl im Zuschauerraum als auch auf der Bühne. Immer nahe am Publikum verschenkte der Sänger auch mal halbvolle Weinflaschen an die tanzenden Zuschauerinnen der ersten Reihe. Als Zugabe nach dem rund zweistündigen Konzert spielte Liedfett ihre Hits „Schweinehund“ und „Alkoholiker“.

Dickes Lob an Gifhorn und den Kultbahnhof

Musikalisch unterstützt wurde Daniel von Gitarrist Lukas, Schlagzeuger Philipp und Bassist Victor. „Die Band feiert in diesem Jahr Zehnjähriges“, berichtete Tourmanager Ando. „Wir sind in den vergangenen Jahren sehr viel auf Tour gewesen und haben eine ziemlich große Fangemeinde gesammelt.“ Der Auftritt in Gifhorn mache ihm und den vier Hamburger Musikern viel Spaß, erzählte Ando: „Gifhorn und die Region sind total schön und hier am Kultbahnhof alle Leute meganett.“

Antje Schomaker bestreitet den Samstagabend

Auch die dritte Veranstaltung von „Unser Aller Festival“ war gut besucht und begeisterte das Publikum sehr: Die Hamburger Singer/Songwriterin Antje Schomaker mitsamt Band trat Samstagabend im Kultbahnhof auf.

Liebe, Freundschaft und mehr: Die Singer/Songwriterin Antje Schomaker trat bei "Unser Aller Festival" im Kultbahnhof auf. Quelle: Maren Kiesbye

In ihren deutschen Text ging es um die Liebe, um verlassen werden, ums Loslassen, um Freundschaft und um das Verschwinden von Freundschaften. Hingerissen tauchten die zahlreichen Zuschauer in die authentischen Songs der Liedermacherin ein und sangen nach den ersten paar Takten bereits die eingängigen Refrains mit.

Antje Schomaker und ihre Band wechseln schonmal die Instrumente

Die dreiköpfige Band und Schomaker selbst wechselten immer wieder mal die Instrumente, so tauschte Schomaker gerne mal ihre Gitarre mit dem Keyboard, Keyboarder Julius griff auch gerne mal zum Bass und auch Gitarrist David setzte sich je nach Song mal mit ans Keyboard. Schlagzeuger André machte die Begleitband komplett.

Dass Schomaker „einen dieser chaotischen Tage“ hatte, tat dem Konzert überhaupt keinen Abbruch. Der Konzertbeginn verzögerte sich um etwa 20 Minuten, da die Sängerin im Backstage-Bereich ihre Setlist nicht finden konnte. Sie hatte ihren Gitarrengurt und ihr Glockenspiel in Hamburg vergessen, weswegen sie den Gitarrengurt Volker Schlags benutzte und das Publikum an den Songstellen, für die das Glockenspiel vorgesehen war, stattdessen mitsummen durfte.

Kompliment der Sängerin ans Publikum

Da sie schließlich an den Proben am Nachmittag nicht hatte teilnehmen können, hatte ihre Band mit ihrer Stimme vom Band geprobt. Und dieses Playback galt es mit einigen Komplikationen wieder auszuschalten. „Es ist so schön hier in Gifhorn, und ihr seid ein tolles Publikum“, sagte die Sängerin, und: „Alle meine Pannen scheinen euch nichts auszumachen, denn ihr seid ja immer noch hier.“

Von Maren Kiesbye

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