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Gifhorn Stadt Gifhorn: Arbeiten am Haus des Handwerks
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorn: Arbeiten am Haus des Handwerks
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00:18 15.09.2017
Haus des Handwerks: Wegen der Arbeiten an der Fassade ist die Hindenburgstraße gesperrt.  Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

 „Nach mehr als 30 Jahren war es mal wieder notwendig, das Haus des Handwerks zu streichen“, erläutert Everlien. An vielen Stellen sei die alte Farbe bereits abgeblättert oder habe Risse gehabt. Zudem sei es an einigen Stellen auch zu einer Durchfeuchtung des Putzes gekommen.

„Beim Altstadtfest hat sich Unterputz gelöst und ist zu Boden gefallen“, weist Everlien auf die Dringlichkeit der anstehenden Sanierungsmaßnahme hin.

Neben einem neuen Anstrich der Fassade – die Kreishandwerkerschaft will den gelblichen Farbton beibehalten, denn so ist er auch auf einer historischen Postkarte zu sehen – soll das Haus des Handwerks auch neue Regenrinnen erhalten. „Der hintere Teil des Gebäudes ist bereits eingerüstet“, erläutert der Geschäftsstellenleiter. Zur Fußgängerzone hin werde der Fassaden-Anstrich ohne den Aufbau eines Gerüstes über die Bühne gehen. „Dort soll mit einem Hubwagen gearbeitet werden“, so Everlien. Die Arbeiten werden bis zum Spätherbst andauern. „Wir hoffen auf gutes Wetter, denn nur so ist eine rasche Trocknungsphase möglich“, erklärt der Geschäftsstellenleiter.

Auf Grund der umfangreichen Sanierungsarbeiten und dem Gerüstaufbau wird eine Fahrspur für Busse an der so genannten Rendezvous-Haltestelle gesperrt.

Die Busse müssen für die nächsten sechs Wochen auf der verbleibenden Spur in beide Fahrtrichtungen halten, so dass der normale Verkehr keine Möglichkeit hat, die Straße zu nutzen. Der Durchgangsverkehr wird darum ebenfalls von der Allerstraße kommend nur noch bis zum sogenannten Gmyrek-Parkplatz und von der Xanthistraße aus nur noch bis Höhe Rathausstraße kommen.

Eine Ausnahme vom Durchfahrtsverbot gilt für den Linienverkehr und für Lieferverkehr. Anwohner können schriftlich eine Ausnahme vom Durchfahrtsverbot beim Ordnungsamt beantragen.

Von Uwe Stadtlich

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