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Gifhorn 300 Jahre älter als bisher belegt!

Gifhorn Gifhorn 300 Jahre älter als bisher belegt!

Gifhorns Stadtgeschichte muss neu geschrieben werden. Der Ort ist exakt 300 Jahre älter als bisher belegt. Ein Baumbrunnen, der auf der Baustelle an der Lüneburger Straße gefunden wurde, auf der auch der Findling zutage kam, wurde in einer wissenschaftlichen Altersbestimmung auf das Jahr 896 datiert. Bisher ging die belegte Geschichte Gifhorns auf die erste Erwähnung im Jahr 1196 zurück.

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Sensation: Auf der Baustelle an der Lüneburger Straße wurde ein Brunnen aus dem Jahr 896 (kl. Bild) gefunden.

Quelle: Canidar (2)

Mit dieser heimatkundlichen Sensation überraschte der ehrenamtlich Beauftragte für die archäologische Denkmalpflege, Heinz Gabriel, gestern Abend die Heimatforscher bei ihrem Treffen im Rittersaal des Schlosses.

„Der Baumbrunnen ist für Gfihorns Geschichte etwas ganz Außergewöhnliches“, berichtete Gabriel. Bei der Suche nach der so genannten Heller-Quelle sei dieser wichtige Fund gemacht worden.

Ein Teil des Baumbrunnens - ein zerteilter Baumstamm, der wie eine Tonne in der Erde steckte - wurde im Archäologischen Institut in Berlin genau untersucht. Die Altersbestimmung sei hieb- und stichfest. Der Fund belege, dass es in dem Bereich an der heutigen Lüneburger Straße - außerhalb des heutigen Stadtkerns - eine alte Besiedlung gegeben hat. Das habe schon Prof. Wolfgang Meibeyer aus Braunschweig vermutet, so Gabriel.

Auch das Berliner Institut sei von dem Fund begeistert. „Sie haben angefragt, ob sie das Stück behalten können“, so Gabriel. Denn: Das „unscheinbar wirkende Stück Holz“ aus dem Brunnen soll weiter untersucht werden.

fed

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