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Gifhorn Stadt Geschichtsprojekt: Korssuner und Gifhorner Schüler stellen Ergebnisse vor
Gifhorn Gifhorn Stadt Geschichtsprojekt: Korssuner und Gifhorner Schüler stellen Ergebnisse vor
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19:55 14.06.2018
Geschichtsprojekt: Gifhorner und Korssuner Schüler präsentierten im Ratssaal die Ergebnisse. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Im Gifhorner Ratssaal stellten die gemischten Gruppen die Ergebnisse ihrer zweitägigen Quellenstudien im Wolfsburger Institut für Zeitgeschichte vor. Und die konnten sich sehen lassen.

So befassten sich einige Schüler mit dem Thema Propaganda in der NS-Zeit. Sie analysierten Plakate – unter anderem ein Werbeplakat für den KdF-Wagen. Analysiert wurde auch eine in Frankreich verbreitete Werbebroschüre mit dem Titel L’Olympe de Travail (Olymp der Arbeit) für das Werk in der Stadt des KdF-Wagen. „Darin wird es fast wie das Paradies dargestellt“, so die jungen Forscher.

Geschichte eines Fremdarbeiters

Dorothea Schrader hat die Geschichte des holländischen Fremdarbeiters J.G.M. Fleskens nachvollzogen. Der Physik-Student aus Eindhoven, der in seiner Heimat eine Loyalitätserklärung der Nazis nicht unterzeichnete, kam 1943 in die Stadt des KdF-Wagen und wurde im Werk in der Produktion eingesetzt. Sein Stundenlohn: 0,70 Reichsmark. Schließlich wurde er ins Zwangsarbeiterlager auf den Laagberg gebracht, das 1945 befreit wurde und von dem jetzt Reste der Fundamente entdeckt wurden.

Ideen für eine Gedenkstätte

Genau diese Relikte beschäftigten weitere Schüler. Sie entwickelten auf Anregung des Instituts für Zeitgeschichte Konzepte für eine Bildungs- und Gedenkstätte auf dem Laagberg, die auch junge Menschen interessant finden. Deren Hauptaspekte: keine langen Texte, Audioguides, gesprochene Original-Aussagen Betroffener. Eine Gruppe schlug vor, Räume nachzubauen – mit einem Glasboden, der die Fundamente zeigt. Es gab einige kreative Ideen.

Vorgetragen wurden die Berichte in Englisch, Deutsch und Ukrainisch – übersetzt von der Korssuner Zeitungsredakteurin Valentina Dovhopola.

Von Frank Reddel

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