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Geschichte Wagenhoffs beginnt im Ersten Weltkrieg

Wagenhoff Geschichte Wagenhoffs beginnt im Ersten Weltkrieg

Wagenhoff. Offiziell beginnt die Geschichte der 1200-Seelen-Gemeinde am 20. Juni 1927 mit der Siedlungsgründung und Namensgebung. Möglich gemacht hatten diese Gründung aber nicht zuletzt die belgischen Soldaten, die ab 1915 vom Kriegsgefangenenlager vor Ort aus Siedlungsgrund aus dem Hestenmoor gemacht haben.

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Wagenhoff im Kriegsjahr 1915: Wo heute das Denkmal steht, wurde damals ein Kriegsgefangenenlager errichtet. Aus den Baracken entstand schließlich der Ort.

Schon länger sollte das Hestenmoor, das damals zu den Ortschaften Gamsen und Kästorf gehörte, kultiviert werden. Aus Kostengründen waren die Pläne aber immer wieder verschoben worden. Da kamen die 500 belgischen Kriegsgefangenen, die am 5. Februar 1915 in das im Herbst 1914 errichtete Lager einrückten, gerade recht. Die Belgier legten Wege an, entwässerten das Moor, ab 1916 wurde das Gebiet auch landwirtschaftlich erschlossen, von der Arbeiterkolonie Kästorf aus.

Das Lager stand dort, wo heute das Soltendiecksche Grundstück liegt. Wie es ausgesehen hat, zeigt eine Zeichnung, die im Gemeindebüro hängt.

Die Baracken wurden ab 1919 von den ersten 14 Siedlern als Unterkünfte genutzt. 1923 standen schließlich die ersten 23 Häuser. Und in Ihnen wohnten Familien, deren Namen heute noch in Wagenhoff zu finden sind.

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