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Gifhorn Stadt Geplante Schweinemast: „Geruchsgrenzen werden erheblich unterschritten“
Gifhorn Gifhorn Stadt Geplante Schweinemast: „Geruchsgrenzen werden erheblich unterschritten“
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13:25 07.03.2014
Geplant: Der Dannenbütteler Landwirt Karsten Lüdde möchte seinen Schweinemastbetrieb erweitern, um so die Existenz seiner Familie zu sichern. Dagegen regt sich im Ort Widerstand. Quelle: Foto. Archiv
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Das Geschäft in der Schweinezucht funktioniere – ähnlich wie in anderen wirtschaftlichen Bereichen – nun mal über die Stückzahl. „Die Kosten steigen, aber die Gewinnmargen bleiben relativ gleich“, fasst der Landwirt zusammen. Deshalb möchte er zu seinem bisherigen Stall, der sich Im Pocken in der Nähe des Sportplatzes befindet, einen weiteren Stall in der Gemarkung zwischen Westerbeck und Dannenbüttel bauen.

Im Stall im Pocken werden 1140 Tiere groß gezogen. 1498 weitere sollen es in dem neuen Stall sein. „Am jetzigen Standort darf ich nicht erweitern“, so Lüdde. Das liegt daran, dass das Aller-Urstromtal schon jetzt Flora- und Fauna-Habitat-Gebiet ist und in naher Zukunft in ein Naturschutzgebiet umgewandelt werden soll.

Für den neuen Standort musste Lüdde dem Landkreis, der den Bau genehmigen muss, zahlreiche Tests vorlegen. „Die Grenzwerte für Stickstoff und Ammoniak werden eingehalten und die zulässigen Grenzen für Gerüche werden erheblich unterschritten. Wir halten uns an alle Vorschriften“, so Lüdde. Er sei sich bewusst, dass „es unter ungünstigen Bedingungen auch mal zu riechen sein wird, dass hier Schweine gehalten werden.“ Und: „Noch befinden wir uns im Genehmigungsverfahren.“

cha

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