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Gemeinderat stimmt gegen Windkraftpark

Müden Gemeinderat stimmt gegen Windkraftpark

Müden. Der Rat der Gemeinde Müden hat sich gegen eine Vorrangfläche für Windkraftanlagen auf Gemeindegebiet ausgesprochen. Die Mehrheit lehnte die Pläne des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) im Verlauf der letzten Sitzung dieses Jahres ab.

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Windkraft: Der Rat der Gemeinde Müden hat sich gegen eine Vorrangfläche vor der eigenen Tür entschieden.

Quelle: Joachim Duerheide

Grund sind die eigenen Pläne für eine weitere Entwicklung von Müden. Die Gemeinde werde auf mehreren Seiten durch natürliche Gegebenheiten wie die Aller oder die Wälder in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, es bliebe nur der Bereich im Norden – wo aber auch gleichzeitig die Vorrangfläche für Windkraft vorgesehen sei.

Die Eigenentwicklung ergebe sich auch so aus dem Entwicklungskonzept der Gemeinde aus dem Jahr 2006. Zudem hatten sich auch die Einwohner im Rahmen einer Befragung gegen Windenergie-Anlagen in Müden ausgesprochen (AZ berichtete mehrfach).

Es waren jedoch nicht alle Ratsmitglieder der Ansicht, man müsse der Windenergie die rote Karte zeigen. Ilse-Marie Schmale (CDU): „Wir vergeben uns einiges, wenn wir darauf verzichten. Es geht auch um Geld für die Gemeinde und die Vereine. Und eine Bürgerbefragung ist vom Zweckverband nicht vorgesehen gewesen, die interessiert ihn nicht.“ Kai Krüger (CDU) sah das Thema genauso. Thomas Meier (CDU) wollte ebenfalls nicht auf Einnahmen aus Windkraft verzichten.

Die Befürworter der Ablehnung von Windkraft führten hingegen Argumente ins Feld wie Wertverluste bei Häusern. Zudem würde auch niemand neu nach Müden ziehen, wenn er in der Nähe von Windkraftanlagen bauen soll. Und für die Energiewende leiste man mit Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik im Ort bereits genug.

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