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Gemeinde verkauft Bahnhof an Investor

Rötgesbüttel Gemeinde verkauft Bahnhof an Investor

Rötgesbüttel. Rötgesbüttel trennt sich vom Bahnhof: Der Rat beschloss am Mittwochabend den Verkauf des Gebäudes an einen örtlichen Investor. Der will die Immobilie sanieren und das Haus an den Landkreis vermieten, der dort Asylbewerber unterbringen möchte.

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Bahnhof Rötgesbüttel: Die Gemeinde verkauft die Immobilie an einen Investor. Künftig sollen dort Asylbewerber unterkommen.

Quelle: Photowerk (co)

Es gebe einen deutlichen Anstieg von Asylbewerbern, für die die Samtgemeinde „händeringend“ nach Wohnraum suche, so Bürgermeister Stefan Konrad. Die Gemeinde habe nun den Vorteil, nicht selbst Geld für die Sanierung in das Gebäude investieren zu müssen. Laut einer Schätzung des Bauamtes der Samtgemeinde kostet die Sanierung 50.000 Euro.

Die Mitglieder der W.i.R.-Fraktion waren nicht begeistert. Frank Schlimme: „Am Bahnhof hängt Herzblut dran. Der Verkauf mag wirtschaftliche richtig sein, aber wir haben keinen Einfluss mehr, wie das Gebäude genutzt wird.“ Hermann Schölkmann (W.i.R.) schlug vor, den Bahnhof in die Veränderungssperre für die Ortsmitte mit einzubeziehen. Vertreter der SPD waren dagegen. „Wir könnten den Investor verlieren, weil er gesetzliche Anforderungen zum Beispiel für die Gebäudedämmung nicht erfüllen kann, weil er die Fassade nicht verändern darf“, so Konrad. Der Vorschlag der W.i.R. wurde mehrheitlich abgelehnt. Für den Verkauf stimmten acht Ratsmitglieder mit Ja, vier enthielten sich.

Rat schnürt Maßnahmenpaket für Hochwasserschutz

Rötgesbüttel. Die Gemeinde schnürt ein Maßnahmenpaket zum Schutz vor Hochwasser: Gräben sollen ertüchtigt und ein Konzept für ein Hochwasserschutzbecken am Pfändergraben im Osten erstellt werden. Der Rat war einstimmig dafür. Durch das geplante Baugebiet Össelkämpe verschlechtere sich die Situation nicht, sagte Bürgermeister Stefan Konrad. Das größte Problem sei Wasser, dass von den Feldern im Osten in Richtung Ortschaft fließe. Das habe eine Bereisung mit Vertretern von Landkreis und Wasserverband ergeben. Einstimmig verabschiedete der Rat ein Paket von Maßnahmen für den Hochwasserschutz. Der Graben im südöstlichen Teil des Schierenbalkens soll teilweise verrohrt und ertüchtigt werden, ebenso ein Wirtschaftsweg, der die Ausbüttler Riede südöstlich des Campingplatzes quert. Der Durchlass dort soll das Hochwasser aus südlicher Richtung für eine Zeit zurückhalten. Außerdem wird ein Ingenieurbüro aus Braunschweig damit beauftragt, ein Konzept für ein Hochwasserschutzbecken im Zuge des Pfändergrabens östlich der Ortslage zu entwickeln. Im November soll geprüft werden, wie der Düker im südlichen Bereich des Büchenteichs ertüchtigt werden kann. Damit die Maßnahmen auch greifen, soll die Feuerwehr Einweisungen bekommen, beispielsweise bei der Handhabung der Drosselklappe im Durchlass Pfändergraben.

co

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