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Geldwäsche: Gericht verurteilt Gifhorner (31)

Verhandlung befasst sich mit gefälschten Überweisungen Geldwäsche: Gericht verurteilt Gifhorner (31)

Wegen Geldwäsche wurde ein 31-jähriger vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu zehn Euro verurteilt. Er hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl in dieser Angelegenheit eingelegt.

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Der Trick flog vor dem Amtsgericht auf: Mit gefälschten Überweisungen ergaunerte ein Gifhorner 6570 Euro - dafür setzte es nun die Strafe.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Mit gefälschten Überweisungen sind insgesamt 6570 Euro vom Konto eines Mannes, der als Zeuge geladen war, auf das Konto des Angeklagten transferiert worden. Der hat dann das Geld abgehoben, was ihm den Vorwurf „Geldwäsche“ einbrachte. Doch von diesem Vorwurf wollte der 31-Jährige nichts wissen. Über seinen Anwalt ließ er erklären, dass ihm ein syrischer Flüchtling erklärt habe, er würde eine Unterstützungszahlung aus der Heimat bekommen. „Darauf ist er reingefallen“, so der Rechtsanwalt. Sein Mandant sei davon ausgegangen, dass das Geld, das auf seinem Konto landete, aus einer redlichen Quelle stamme. Für seine Dienste sollte er 100 Euro bekommen.

Diese Version brachte der Amtsrichter durch einen einzige Frage ins Wanken: „Warum hat er dann nur 5600 der 6570 Euro von seinem Konto abgehoben. Wo sind die restlichen 1000 Euro geblieben?“

Nach einer Beratung zwischen Angeklagten und Verteidiger erklärte der Anwalt, dass der Einspruch gegen den Strafbefehl auf die Höhe der Tagessätze beschränkt werde. Damals wurde offenbar von einem Einkommen des Mannes ausgegangen, er erhalte aber nur Hartz IV. Deshalb wurde die Höhe des Tagessatzes auf zehn Euro reduziert. Am Geldwäsche-Vorwurf wurde nicht mehr gerüttelt.

fed

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