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Geklautes E-Bike verkauft: Gericht verhängt Haftstrafe

Gifhorn Geklautes E-Bike verkauft: Gericht verhängt Haftstrafe

Weil er ein gestohlenes Elektrofahrrad an einen Freund weiterverkauft hat, muss ein 27-Jähriger aus der Samtgemeinde Meinersen sechs Monate ins Gefängnis. Der unter zweifacher Bewährung stehende Umzugshelfer muss zudem mit dem Widerruf einer zweijährigen Bewährungs-Strafe rechnen.

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Haftstrafe verhängt: Das Amtsgericht verurteilte einen Hehler.

Quelle: Foto: Archiv

Den Diebstahl des Rades konnten Staatsanwaltschaft und Gericht dem 27-Jährigen nicht zur Last legen, den Tatbestand der Hehlerei sahen Strafrichter und Staatsanwältin jedoch als erwiesen an.

Demnach soll der Möbelpacker das 1500 Euro teure E-Bike in Leiferde an einen 23-jährigen Freund verkauft haben. „70 bis 80 Euro“ will dieser dafür gezahlt haben. An die genaue Summe konnte sich der 23-Jährige im Prozess nicht mehr erinnern. Als er wenig später mit dem E-Bike von der Polizei gestoppt wurde, stellten die Beamten fest, dass das Rad als gestohlen gemeldet war. Das Bike wurde beschlagnahmt.

„Erst nach der Sicherstellung des Rades haben wir einen Kaufvertrag gemacht“, berichtete der 23-Jährige dem Gericht. Die Rahmennummer sei aus dem Sicherstellungsprotokoll der Polizei in den Vertrag übernommen worden.

„Ich wollte mit dem Rad nur nach Hause fahren“, versuchte der 27-Jährige vergeblich das Gericht davon zu überzeugen, dass er einen Verkauf des Rades nicht geplant hatte. „Sie sind nicht ehrlich“, hielt der Richter dem Umzugshelfer vor. Das Rad habe sich schließlich mehrere Tage in seinem Besitz gefunden, zudem trage der Kaufvertrag die Unterschrift des 27-Jährigen.

Weil der Umzugshelfer bereits sechs Strafregister-Eintragungen hat und unter zweifacher Bewährung stand, gab‘s nun eine sechsmonatige Freiheitsstrafe. „Sie hatten ihre Chancen und haben sie verspielt“, urteilte der Richter schließlich.

ust

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