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Gegen den Verkehrskollaps: Bypass und neue Fahrspuren

Gifhorn Gegen den Verkehrskollaps: Bypass und neue Fahrspuren

Der tägliche Verkehrskollaps im Gewerbegebiet in der Rockwellstraße soll ein Ende haben. Bürgermeister Matthias Nerlich, Planer Dr. Hartmut Mirow und Politikvertreter Gunter Wachholz stellten gestern einen Plan vor, wie durch einen Bypass am Kreisel und zusätzliche Fahrspuren alles entspannter wird. Kosten: rund 300.000 Euro.

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Brennpunkt Rockwellstraße: Am Kreisel soll ein Bypass mit neuer Fahrspur Richtung Real-Kreuzung entstehen.

Quelle: Archiv

Etwa 4000 Mitarbeiter sind tagtäglich in dem Gewerbegebiet. In Spitzenzeiten verharrten die Autofahrer bis zu eine halbe Stunde lang im Stau. „Das Problem dabei war weniger der Kreisel, sondern die Real-Kreuzung“, erläuterte Mirow. Mit Unterstützung eines Gutachters hat die Stadt nun eine schrittweise Entzerrung auf den Weg gebracht. So fungiert aus südlicher Richtung eine Fahrspur in Richtung Wolfsburger Straße als reine Rechtsabbiegerspur. „Das hat schon gut gegriffen.“ Es habe schon positive Rückmeldungen der Beschäftigten gegeben, so Wachholz.

Langfristig sei jedoch eine größere Lösung nötig, so Nerlich. Die sieht vor, dass am Kreisel ein Bypass in Richtung Stadtmitte entsteht. Aus diesem entspringt eine neue, zusätzliche Fahrspur Richtung Real-Kreuzung. In dem Bereich entsteht dann eine neue Rechtsabbiegerspur. Die Kosten werden auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Der Baustart steht und fällt mit dem Beginn des Brückenabrisses an der B 4. Denn parallel könnten die Arbeiten wegen des Umleitungsverkehrs nicht stattfinden, so Nerlich.

Der Bau einer zweiten Ausfahrt durch die Eyßelheide ist damit vom Tisch. Laut Gutachten könne die nun ausgewählte Variante sogar noch mehr Verkehr aus dem Gewerbegebiet verkraften. „Ich denke, wir haben damit das Verkehrsproblem gelöst“, so Nerlich.

apo

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