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Gegen den Trend: Neuer Brutrekord bei Störchen

Kreis Gifhorn Gegen den Trend: Neuer Brutrekord bei Störchen

Kreis Gifhorn. Fachleute machen sich Sorgen um den Storchennachwuchs in Teilen Norddeutschlands - allerdings nicht im Kreis Gifhorn. Dieser steuert sogar auf einen neuen Brutrekord zu, sagt der heimsiche Storchenbeauftragte Hans Jürgen Behrmann.

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Zwischenbilanz: Der Landkreis Gifhorn steuert auf einen neuen Brutrekord der Störche zu.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Kreis Gifhorn. Von 39 Storchenpaaren zwischen Wittingen und Hülperode haben 28 Paare Junge. „Die derzeitige Jungenzahl beläuft sich auf 66“, sagt Behrmann. Wenn es so bliebe, wäre es ein neuer Rekord. Der liege zurzeit bei 65.

Die beiden stärksten Horste seien Calberlah Wiesen und Gifhorn-Kästorf mit jeweils vier Jungen. Vermutlich zum ersten Mal überhaupt gebe es Nachwuchs in Winkel und zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert gab es Nachwuchs in Barwedel. Der Jungstorch dort sei aber vermutlich in Folge eines Starkregens ums Leben gekommen, ebenso der Nachwuchs in Hahnenhorn. Der dritte Standort, bei dem Nachwuchs verloren ging, ist Vorhop.

Brutabbrüche durch Kämpfe habe es in Ahnsen, Didderse und Westerholz gegeben. In Isenbüttel blieben Eier unbefruchtet, und vier Paare hätten erst gar nicht gebrütet.

In Behrmanns anderem Beritt, nämlich im Kreis Celle, sieht es hingegen ganz anders aus. Dort starben inzwischen in sechs von 14 Nestern die Jungen. „Eine Antwort habe ich nicht.“

Auch in anderen Regionen seien die Brutverluste hoch. „Es ist regional unterschiedlich.“ Im gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig laufe es aber wie in Gifhorn sehr gut. Und Behrmann muss immer noch beringen.

Der Nachwuchs in Osloß ist noch fällig. „Eine absolute Spätbrut.“ Die beiden Jungen schlüpften am 20. Juni. „Bis jetzt sieht es gut aus“, ist Behrmann optimistisch.

rtm

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