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Gefahr von Wildunfällen ist aktuell groß

Landkreis Gifhorn Gefahr von Wildunfällen ist aktuell groß

Landkreis Gifhorn. Mitte Juli hat die Paarungszeit beim Rehwild begonnen. „Damit steigt die Gefahr von Wildunfällen im Landkreis immens“, warnt Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter. Liebestolle Rehböcke folgten den Weibchen überall hin. „Dabei lassen sie sich auch vor vielbefahrenen Straßen nicht stoppen“, so Reuter.

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Mahnung an die Autofahrer: Derzeit kreuzt Wild vermehrt die Fahrbahn – vorsichtiges Fahren ist deshalb auch tagsüber angesagt.

Quelle: Manfred Hensel (Archiv)

„Normalerweise hält sich das Rehwild von Verkehrswegen fern, während der Blattzeit folgt es aber hauptsächlich dem Fortpflanzungstrieb - es ist buchstäblich blind vor Liebe, und die Gefahr von Wildunfällen steigt enorm“, warnt Thomas Reuter, der auch Sprecher der Jägerschaft Gifhorn ist. Verkehrsteilnehmer müssten zu dieser Zeit auch in Bereichen ohne Warnschild für Wildwechsel mit plötzlich auftauchendem Rehwild rechnen. Besonders groß sei die Gefahr an unübersichtlichen Straßenabschnitten entlang von Wäldern und Feldern, so Reuter weiter.

Während der so genannten „Hundstage“, die noch bis zum 23. August andauern, erreichen die „Reh-Flitterwochen“ ihren Höhepunkt. Autofahrer sollten gerade an heißen Tagen aufpassen - dann liefern sich die liebestollen Tiere besonders wilde Verfolgungsjagden - auch am helllichten Tage.

Auch die anstehende Erntezeit verschärfe die Situation für das heimische Rehwild. Innerhalb weniger Tage verändert die Landschaft ihr Gesicht: Getreidefelder, die vor kurzem noch Schutz und Deckung boten, verwandeln sich in Stoppelfelder.

Dieser „Ernteschock“ raube dem Wild nicht nur die Deckung, sondern die zum Teil bis in die Nacht andauernden Erntevorgänge beunruhigen das Wild zusätzlich, ruft Reuter die Autofahrer zur Vorsicht auf.

ust

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