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Gefahr im Verzug? Osloßer sauer über Schandfleck

Osloß Gefahr im Verzug? Osloßer sauer über Schandfleck

Osloß. Vielen Osloßern reicht es: Seit Jahren fällt ein altes Gehöft an der B 188 mehr und mehr in sich zusammen. Ihre Befürchtung: Die Gebäude könnten einstürzen, Chemikalien die Umwelt gefährden und spielende Kinder von herabstürzenden Trümmerteilen verletzt werden. Mehr als 35 Osloßer trafen sich jetzt vor Ort mit der SPD-Ratsfraktion, um ihrem Ärger Luft zu machen.

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Versammlung vor verfallenem Gehöft: Viele Osloßer ärgern sich über den Schandfleck an der B 188.

Die aufgebrachten Bürger forderten die Politik auf, umgehend tätig zu werden. Das Gelände sei nicht nur ein Schandfleck im Ort, sondern von den Gebäuden könne auch Gefahr für Mensch und Umwelt ausgehen. Nachbar Peter Maigatter erklärt: „Auf dem Gelände sind Fässer zu sehen, die möglicherweise mit chemischen Substanzen gefüllt sind.“

Auch Axel Passeier, stellvertretender Bürgermeister und Sprecher der SPD-Mehrheitsfraktion, sagt: „Die Gebäude fangen langsam an, einzustürzen. Es ist Gefahr im Verzug.“ Nur hat die Gemeinde kaum Chancen einzugreifen. Das Bauamt des Kreises ist bereits eingeschaltet, jetzt soll auch das Umweltamt auf mögliche Gefahrenquellen auf dem 5500 Quadratmeter großen Grundstück aufmerksam gemacht werden.

Der Kreis hat den Eigentümer bereits aufgefordert, das Gebäude abzureißen, wie Alexander Wollny, Fachbereichsleiter Bau, gestern bestätigte. Die Frist sei aber noch nicht abgelaufen. „Wir sehen eine grundsätzliche Gefahr, aber das Gebäude ist nicht akut einsturzgefährdet“, so Wollny. Erst dann müsse der Kreis von Amts wegen handeln und den Abriss selbst vornehmen. Wollny verspricht den Osloßern: In der nächsten Woche wird sich der Kreis - wie auch bislang regelmäßig - vor Ort umschauen und auch einen Blick auf die mutmaßlich gefährlichen Fässer werfen.

alb

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