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Gifhorn Stadt Gefahr an Wolfsburger Straße: Ampel gefordert
Gifhorn Gifhorn Stadt Gefahr an Wolfsburger Straße: Ampel gefordert
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14:01 07.10.2016
Geduldsprobe im Gefahrenbereich: Im Bereich des Wanderparkplatzes an der Wolfsburger Straße müssen Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn aufpassen. Quelle: Lea Rebuschat
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Gifhorn. Mehrmals täglich geht Uwe Rebuschat mit seinen Hunden im Eyßelforst spazieren. Er macht das in einer Art Schichtsystem, denn mit allen drei gleichzeitig will er die Wolfsburger Straße auf keinen Fall überqueren. „An dieser Stelle ist sie 20 Schritte breit.“ Ihn beschleiche ein mulmiges Gefühl, wenn er es bis zur Mitte geschafft habe und dort auf die nächste Lücke in der Autoschlange warten muss.

Viele Hundebesitzer, Jogger und Hotel-Gäste wollten an dieser Stelle in den Wald, sagt der 66-Jährige. „Das ist ganz schön gefährlich.“ Deshalb wünscht er sich eine Ampel.

Lutz Dietrich von der Kreisverkehrswacht gibt dem Anwohner Recht. „Es ist nicht nur für Fußgänger und Radfahrer ein Problem rüber zu kommen, sondern auch für Autofahrer aus dem Isenbütteler Weg. So wie der Isenbütteler Weg mittlerweile genutzt wird, ist es über kurz oder lang erforderlich, dass dort eine Ampel hinkommt.“ Typische Gefahren: Höfliche Autofahrer hielten an, um Fußgänger über die Straße zu lassen, nachfolgende müssten bremsen - Auffahrunfälle drohen. Und: „Es gibt immer wieder Idioten, die meinen, dort noch überholen zu müssen.“

Als Unfallhäufungsstelle sei die Einmündung nicht bekannt, sagt Verkehrsfachmann Winfried Enderle von der Polizei.

Die Installation einer Fußgängerampel hänge von Zahlen ab: Unter anderem müssten 50 Fußgänger in der verkehrsstärksten Stunde eines Tages diese Stelle queren. Ob das erreicht würde? Das müsse eine Verkehrszählung ergeben. Größere Chancen hätte eine Insel als Querungshilfe: „Da müssen keine Zahlen erfüllt werden.“

rtm

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