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Gefährliche Keime: Betriebsrat kritisiert Klinikum

Gifhorn Gefährliche Keime: Betriebsrat kritisiert Klinikum

Gifhorn. Scharfe Kritik an den Helios-Kliniken in Niedersachsen: Laut NDR geht dort der Schutz vor multiresistenten Keimen nicht weit genug. In einem offenen Brief schlägt nun der Gifhorner Betriebsrat in die selbe Kerbe. Er meint: auch das arbeitsüberlastete Personal sei gefährdet.

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In der Schusslinie: Der NDR kritisierte in einem Beitrag, das Gifhorner Klinikum gehe zu lasch mit dem Thema Keime um – nun stützt der Betriebsrat die Attacke.

Alle Patienten, die mit multiresistenten Keimen (MRSA) belastet sind, sind zu isolieren: Laut Experten hat diese Richtlinie des Robert-Koch-Instituts nahezu die Bedeutung eines Gesetzes. An das sich laut NDR, der auch in Gifhorn gedreht hat, die Helios-Kliniken nicht halten. Das Unternehmen erklärt bei „Hallo-Niedersachsen“, dass nicht alle Patienten isoliert werden müssten - etwa wenn Keime nur in der Nase oder in einer mit Verband verschlossenen Wunde seien.

Durch Personalmangel und daraus resultierenden Überlastungen könne es durchaus zu Einschränkungen in Arbeitsabläufen und dadurch auch in der Versorgung der Patienten kommen, schreibt der Betriebsrat. „Dieser Umstand macht leider auch nicht vor so sensiblen Bereichen wie Hygiene und Infektionsprophylaxe halt.“ Und: „In allen Kliniken können wir eine zunehmende Arbeitsverdichtung in allen Berufsgruppen wahrnehmen und durch Überlastungs- beziehungsweise Gefährdungsanzeigen belegen.“ Das sei Folge eines „aktiv geförderten Personalabbaus“.

Um die Gefährdungen sowohl von Patienten als auch Mitarbeitern zu minimieren, fordert der Betriebsrat „die zunehmenden physische und psychische Be- beziehungsweise Überlastungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu abzustellen“ - durch mehr Personal und strikte Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes.

rtm

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