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Gifhorn Stadt Gedenken und Mahnen für Frieden in der Welt
Gifhorn Gifhorn Stadt Gedenken und Mahnen für Frieden in der Welt
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20:00 17.11.2013
Gedenken und Mahnen: Die zentrale Feierstunde zum Volkstrauertag fand gestern an den Ehrenmalen des Alten Gifhorner Friedhofs statt. Auch die Landrätin Marion Lau war dabei. Quelle: Photowerk (mf)
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In seiner Andacht erinnerte Superintendent Michael Thiel daran, dass es auch 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer Menschen gebe, die das Grauen als Augenzeugen selbst miterlebt hätten. „Das Trauma steckt tief verschlossen in ihren Seelen und lässt viele bis heute nicht ruhig schlafen“, verwies Thiel auf die Aktualität und Bedeutung des Volkstrauertages. „Der Frieden in Europa hat der Welt noch keinen Frieden gebracht“, erinnerte der Superintendent daran, dass weiterhin deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen ihr Leben einbüßen. „Der Volkstrauertag will mahnen“, verwies Thiel auf Krieg und Elend im Irak, Afghanistan oder in Afrika.

„Am Volkstrauertag geht es nicht nur um Trauer und Schuld, sondern darüber zu reden, was Krieg für die Menschen bedeutet“, verwies Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich darauf, dass die Gedenkfeier weiterhin einen besonderen Stellenwert hat.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Nicolai Gifhorn unter Leitung von David Menge. Auch der Gifhorner Männerchor unter der Leitung von Hanka Bierwirth gestaltete die Feierstunde auf dem Alten Friedhof mit.

Zum Läuten der Kirchenglocken wurden die Kränze an den Ehrenmalen niedergelegt.

ust

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