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Gifhorn Stadt Gebäudeversicherung: Unwetter immer mehr Thema
Gifhorn Gifhorn Stadt Gebäudeversicherung: Unwetter immer mehr Thema
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20:00 20.07.2017
Elementarschaden: Unwetter werden bei Gebäudeversicherungen in Gifhorn immer mehr ein Thema. Quelle: Gerko Naumann
Kreis Gifhorn

Unwetterschäden? Das war vor zehn Jahren noch ein Thema für Bewohner von Gebirgen oder der Täler etwa von Rhein und Mosel. Das hat sich geändert, sagt Versicherungskaufmann Frank Ulbrich aus Gifhorn. Inzwischen decke jeder Zweite bei der Gebäudeversicherung auch einen Elementarschaden mit ab. Seitdem die Zahl der Unwetter und deren Folgen steige, werde verstärkt danach gefragt. Vor allem von Leuten, die schon einmal einschlägige Unwetter-Erfahrungen gemacht hätten. Unter denen, die noch abwinken, seien „Kunden, die keinen Keller haben“.

Oft schrecke auch der Preis ab, sagt Pascal Redlich. Und der steige. „Die Beiträge müssen angepasst werden.“ Denn es gebe immer häufiger Unwetter und das mit immer höheren Schäden, die somit immer mehr Kosten verursachten. Das Sturmtief, das Ende Juni über die Stadt zog, beschere ihm immer noch Arbeit: „Da haben wir noch Rechnungen von Dachdeckern.“

„Wir können fast jeden Kunden davon überzeugen, dass es ein wichtiges Thema ist“, sagt Holger Dittombee. Er spricht davon, dass „fast alle“ Kunden inzwischen Elementar mit aufnähmen. Immerhin: Unwetter-Schäden von 10.000 bis 30.000 Euro seien keine Seltenheit mehr. Und „man merkt es schon: Es sind immer mehr Schadensereignisse.“ Ende Juni hatte er Starkregenschäden gemeldet bekommen, am Donnerstag waren es einige Überspannungsschäden nach dem Gewitter.

Von Dirk Reitmeister

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