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Gifhorn Stadt In Gifhorns Gastronomien herrscht Personalnot
Gifhorn Gifhorn Stadt In Gifhorns Gastronomien herrscht Personalnot
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00:18 11.10.2018
Problembereich Gastronomie: Personal ist im Kreis Gifhorn schwer zu finden. Quelle: Archiv
Landkreis Gifhorn

Wiebke Saalfrank, Sprecherin der Agentur für Arbeit, spricht von einem „deutlichen Fachkräfte-Engpass“. Das sieht auch der Dehoga-Vorsitzende Armin Schega-Emmerich vom Deutschen Haus in Gifhorn so: „Viele Betriebe leiden unter Personalproblemen!“

Die Zahlen der Arbeitsagentur sprechen eine klare Sprache. Im Landkreis Gifhorn sind derzeit rund 30 Stellen in Gastronomie und Hotellerie gemeldet, die bislang nicht besetzt werden können. Ähnlich sieht es im Ausbildungsbereich aus, rund ein Drittel der gemeldeten Ausbildungsplätze kann nicht besetzt werden.

Auch bei den Aushilfsjobs hakt es gewaltig

Auf ein weiteres Problem weist Albert Harder außerdem noch hin, Geschäftsführer der Dehoga Gifhorn: „In der Gastronomie werden immer wieder Aushilfskräfte benötigt, zum Beispiel bei großen Festen – aber die Betriebe finden auch hier nur schwer Personal.“

Wiebke Saalfrank bestätigt diese Aussage: „Es gibt viele Stellen für kurzfristige Aushilfsjobs, aber sehr wenige Bewerber darauf!“

„Wir haben längst geregelte Arbeitszeiten“

Der Dehoga-Vorsitzende Schega-Emmerich weiß, dass auch die ungewöhnlichen Arbeitszeiten so manchen Interessenten abschrecken. Er stellt klar: „Auch wir haben längst geregelte Arbeitszeiten, allerdings zu anderen Zeiten als viele andere Branchen.“

Nötig sei aber eine gewisse Flexibilität: „Manche Hochzeitsfeier dauert eben länger als geplant, da kann ich die Gäste nicht nach Hause schicken, weil wir eigentlich Feierabend haben!“

Flüchtlinge? Sprache bleibt das größte Problem

Können Flüchtlinge die Lage zumindest teilweise entschärfen? Armin Schega-Emmerich ist in dem Punkt eher zurückhaltend: „Hier ist und bleibt die Sprache das größte Problem.“

Niemand kennt ein Patentrezept, um die Probleme rasch zu lösen. Harder verweist auf die beruflichen Möglichkeiten für Bewerber: „Mit einer guten Ausbildung ist man als Fachkraft in der ganzen Welt gefragt.“

Von Carsten Baschin

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