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Gifhorn Stadt Gasexplosion in Brome: Vermisster tot geborgen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gasexplosion in Brome: Vermisster tot geborgen
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23:56 26.07.2010
Fieberhafte Suche: In der Nacht bot sich den mehr als 200 Helfern ein Bild des Grauens in der Bromer Röntgenstraße. Quelle: Photowerk (mpu)
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Helfer retteten die 41-jährige Bewohnerin des völlig zerstörten Hauses und ihre Tochter (13) schwer verletzt aus den Trümmern. Stundenlang suchten Feuerwehrleute nach dem 79-jährigen Familienoberhaupt. Er wurde erst am Morgen auf einem Nachbargrundstück gefunden – für ihn kam jede Hilfe zu spät.
34 Anwohner mussten evakuiert werden und die Nacht in der Turnhalle verbringen, weil die Feuerwehr weitere Explosionen durch zwei Flüssiggastanks und durch mögliches Gas in der Kanalisation befürchtete.
Der Sachschaden ist beträchtlich: Trümmer des Hauses flogen bis zu 300 Meter weit und beschädigten andere Häuser und Autos. Bis Redaktionsschluss bestand bei zwei direkten Nachbarhäusern der Verdacht der Einsturzgefahr durch die Druckwelle.
Vom technischen Defekt bis zum Bedienungsfehler: Die Ermittler können bis jetzt als Ursache für die Gasexplosion nichts ausschließen, sagte Polizeisprecher Thomas Reuter. Es sei ein Wunder, dass angesichts der Explosionswucht nicht noch mehr Menschen ums Leben gekommen seien.
Die Einsatzkräfte wurden für ihre Arbeit gelobt, gaben das aber gleich an die Anwohner weiter: Ein Landwirt leistete mit einem Bagger wichtige Dienste, Anwohner räumten die mit Trümmern übersähte B 244 für Einsatzkräfte frei. An der Rettung der beiden Überlebenden waren Nachbarn als Ersthelfer beteiligt.

mpu/rtm

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