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Gamsener Damm: Stählerner Durchlass eingebaut

Gamsen Gamsener Damm: Stählerner Durchlass eingebaut

Gamsen. Die Vorarbeiten für den Damm-Bau auf der Ummerschen Heerstraße, der die inzwischen abgerissene Brücke ersetzen soll, laufen auf Hochtouren.

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Damm-Bau auf der Ummerschen Heerstraße in Gamsen: Dienstag wurde ein Durchlass-Profil gesetzt. Ortsbürgermeister Dirk Reuß (r.) und Frank Krüger (Bauamt) informierten sich vor Ort.

Quelle: Photowerk (sp)

Gestern waren Experten damit beschäftigt, eine riesige Stahlröhre zu montieren. Sie ist im Damm-Fuß als Durchlassprofil nötig. Vor informierte sich am Dienstag auch Ortsbürgermeister Dirk Reuß.

„Die Röhre wird aus Einzelteilen zusammen gesetzt“, erläutert städtischer Tiefbauamtschef Joachim Keuch. Ähnliche Durchlässe gebe es bei Brücken in Neudorf-Platendorf.

Auf dem Boden der Röhre werde Substrat bis zu einer Höhe von 50 Zentimetern aufgefüllt. Keuch: „Somit wird Kleinstlebewesen eine Ansiedlung ermöglicht“. Zudem verfüge der zwei Meter hohe und zwei Meter breite Durchlass über eine so genannte Berme. Über diese horizontale Zwischenstufe könnten beispielsweise kleine Wildtiere trocken von der einen zu anderen Seite gelangen. Spielende Kinder kommen in die große Stahlröhre allerdings nicht hinein. „Das verhindert ein Absperrgitter“, erläutert der Ingenieur.

Der Einbau des Durchlassprofils wurde gestern beendet. „Jetzt geht‘s mit dem Aufschütten des Damms weiter“, erkärt Keuch. Für das Bauwerk, das am Fuß stattliche 25 Meter misst und einen Kronenbreite von sieben Metern hat, müssen rund 1800 Kubikmeter Erde angefahren werden - das entspricht 180 dreiachsigen Kipp-Lastern.

Die Damm-Schüttung soll bis Ende des Monats erledigt sein. Danach erfolgt der Straßenbau. Der Gamsener Damm, der rund 250.000 Euro kostet, bietet nach Fertigstellung Platz für eine Fahrspur für Autos sowie einen Gehweg auf der westlichen Seite.

ust

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