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Fuzo: Radfahrverbot bleibt bestehen

Gifhorn Fuzo: Radfahrverbot bleibt bestehen

Alles bleibt beim Alten: Radeln in Gifhorns Fußgängerzone ist auch zukünftig nur von 18 bis elf Uhr erlaubt. Ein Antrag der Grünen - sie wollten Radfahren in der Fuzo rund um die Uhr möglich machen - wurde Montag im Verkehrsausschuss der Stadt abgelehnt.

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Abgelehnt: Rund-um-die Uhr-Radeln in Gifhorns Fuzo und Tempo 30 auf dem Campus-Areal.

Quelle: Photowerk (Archiv)

In der Fußgängerzone sei der Radfahrverkehr bereits jetzt an 17 Stunden möglich, begründet Torsten Kolbe die Ablehnung des Antrages durch die CDU-Fraktion. „Das ist ausreichend“, befand Kolbe. Auch die SPD sah keinen Grund, die bisherige Regelung zu ändern.

Zurückziehen wollte Britta Blum (Grüne) den Antrag ihrer Fraktion jedoch nicht. „Es gibt noch vielfachen Gesprächsbedarf“, machte sie deutlich, dass auch innerhalb der Grünen-Fraktion nicht einheitlich über den Vorstoß abgestimmt worden sei. Die Grünen setzen nun auf einen Runden Tisch (AZ berichtete), für den der nächste Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht geben soll.

Auch für einen Antrag der Gruppe ULG/FDP - sie hatte Tempo 30 auf der Campus-Straße gefordert - gab‘s in der gestrigen Sitzung keine Mehrheit. Nachdem der Gamsener Ortsrat den Antrag bereits abgelehnt hatte, stimmt der Verkehrsausschuss am Montagnachmittag ebenfalls dagegen. Lediglich Britta Blum (Grüne) sah Handlungsbedarf.

„Tempo 30 kann ich dort nicht anordnen, denn eine Gefährdung liegt nicht vor“, erläuterte Ordnungsamtschefin Elke Rohrbeck. Zudem gebe es auf dem Campus-Areal keine richtige Wohnbebauung. Ferner sei die Campus-Durchfahrt keine echte Abkürzung. Die Stadt habe festgestellt, dass der Weg über die Christinenstift-Kreuzung in Richtung Gamsen/Kästorf genau soviel Zeit in Anspruch nehme.

Bürger nach Kampfmittelfunden bei deren Beseitigung unterstützen: Ein entsprechender Antrag der SPD wurde noch einmal zur Beratung in den Fraktionen zurück gestellt.

ust

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