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Fußball-Vorfreude: "Das wird eine heiße Kiste"

Gifhorn Fußball-Vorfreude: "Das wird eine heiße Kiste"

Gifhorn. Deutsche und italienische Fußballfans im Kreis Gifhorn fiebern dem Samstagabend entgegen. Das EM- Viertelfinale Deutschland-Italien hätten sie sich aber als Endspiel gewünscht.

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Fußball-Klassiker: Die Gifhorner fiebern dem EM-Viertelfinale Deutschland-Italien entgegen.

Quelle: Cagla Canidar

DRK-Vorstand Sandro Pietrantoni wird das Spiel in seinem Hotel in Oberösterreich sehen - zwischen Touristen und Fußballprofis aus Trainingslagern. „Das wird wie immer eine heiße Kiste. Das Gute ist: Es kommt auf jeden Fall eine der beiden Mannschaften weiter, die mir am Herzen liegen.“ Und die werde dann auch Europameister.

Sabatino Grasso freut sich über den Termin 21 Uhr. Der Eisverkäufer konnte bisher nur ein Spiel seiner Squadra Azzurra sehen. „Arbeit geht vor.“ Der Wolfsburger will nach Feierabend zur Gifhorner Fanmeile gehen. Italienische und deutsche Fans auf einem Platz: Da hat er keine Bedenken. „Die sind immer vernünftig geblieben.“

Das sieht auch Fan und Polizeichef Michael Feistel so. „Deutschland-Italien steht nicht für Fan-Krawalle.“ Er selbst sieht das Spiel im Freundeskreis. „Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir endlich in einem großen Turnier gegen Italien siegen werden.“

„Ich hätte mich mehr über Spanien gefreut“, gibt Jens Brünig von der Stadt Gifhorn zu. „Aber es ist alles drin.“ Ein Gutes habe dieser Gegner auf jeden Fall für die Fanmeile: Brünig rechnet nochmal mit einem Zuschauerplus.

„Der Sieg war natürlich klasse“, freut sich Nadia Giacomel über das Spanien-Spiel ihrer Elf. „Es war auch kein Glück, sie haben einfach gut gespielt. Wenn sie so gegen Deutschland spielen, haben sie eine klare Chance.“ Frei nehmen, um ihren Lieblingsspieler Buffon - „Er ist hinten eine Wand“ - zu sehen, kann sie allerdings nicht. Die Arbeit in der Eisdiele Dolomiti geht vor, sie wird aber nebenbei das Spiel verfolgen.

Superintendentin Sylvia Pfannschmidt hofft auf die jungen Spieler. „Kimmich und Draxler haben mich begeistert.“ Hungrig und stürmisch könnten sie neue Ideen einbringen. „Die können drauf lospowern“, sagt die fußballbegeisterte Geistliche, die zusieht, möglichst viele Spiele zu verfolgen. „Zum Glück sind gerade nicht so viele Abendsitzungen.“ Und sollte Deutschland nicht weiter kommen, „hoffe ich, dass Island Meister wird“.

rtm/ust

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