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Gifhorn Stadt Fuß- und Radwege: Bald keine Kombination mehr
Gifhorn Gifhorn Stadt Fuß- und Radwege: Bald keine Kombination mehr
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00:16 28.09.2013
Sollen verschwinden: Kombinierte Fuß- und Radwege, wie hier auf dem Birkenweg in Grußendorf, soll es bald nicht mehr geben. Quelle: Peter Chavier
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Sieben Stunden lang sahen sich kürzlich Vertreter der Verwaltung, der Polizei, des Verkehrsamtes des Landkreises, der zuständigen Straßenmeistereien sowie der Ortsräte die Verkehrssituation in den sechs Ortschaften der Gemeinde an.

Sie kamen auf dem Dannenbütteler Weg in Westerbeck zu dem Ergebnis, „dass hier keine Notwendigkeit zu einer Verkehrsberuhigung gesehen wird“, so Sassenburgs Ordnungsamtsleiter Dirk Behrens. Anwohner, Ortsrat und BIG-Ratsherr Andreas Kautzsch hatten hier Tempo 30 gefordert. Die Kurve am Ortseingang aus Richtung Dannenbüttel kommend sowie parkende Autos würden für eine Beruhigung des Verkehrs auf dieser Straße sorgen, gibt Behrens die Meinung der Beteiligten wieder.

Begrüßt worden sei bei der Verkehrsschau, auf der Westerbecker Straße in Dannenbüttel Poller zur Abgrenzung des Radweges aufzustellen.

Klar wurde bei den Ortsterminen auch, dass es künftig keine kombinierten Rad- und Fußwege, wie etwa auf dem Birkenweg in Grußendorf, mehr geben wird. „Die Radfahrer dürfen hier künftig auch die Fahrbahn benutzen und müssen nicht mehr auf dem Gehweg fahren“, erläutert Behrens. Statistiken hätten ergeben, dass es wesentlich mehr Unfälle gebe, wenn die Radfahrer auf den Fußwegen unterwegs seien. „Gerade an Grundstückseinfahrten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.“ Verhindert werde die Umwandlung der Fuß- und Radwege in reine Fußwege auch, dass Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung unterwegs seien.

In Neudorf-Platendorf, das ergab soll die Markierung an der Buswendeschleife etwas deutlicher gemacht werden. So soll verhindert werden, dass die Autofahrer dort einfach geradeaus fahren.

cha

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