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Furchtbare Kettenbriefe: Morddrohung per SMS

Landkreis Gifhorn Furchtbare Kettenbriefe: Morddrohung per SMS

Landkreis Gifhorn. Vor einer üblen Masche warnt das LKA Niedersachsen: Zurzeit kursierten massenhaft Kettenbriefe mit Todesdrohungen unter Kindern und Jugendlichen. Auch im Landkreis Gifhorn tauchen solche Fälle immer wieder auf.

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„Leite diese Nachricht an zehn Leute weiter - oder deine Mutter wird umgebracht“: Das Landeskriminalamt warnt Kinder und Jugendliche vor solch miesen Kettenbriefen via Handy.

Quelle: Photowerk (mf)

Die Nachricht erreicht die Kids über Nachrichten-Dienste wie Whats-App: Sie sollen den Kettenbrief an 20 Freunde weiter leiten. „Geschieht dies nicht, werden angeblich der Empfänger oder aber dessen Mutter oder andere Angehörige zeitnah getötet“, so LKA-Sprecher Uwe Schwellnus. Unsinn übelster Art, der viele Empfänger in Angst und Schrecken vor einem qualvollen Tod versetze.

„Das ist nichts Neues“, sagt Oliver Buchleither, Rektor der Albert-Schweitzer-Schule. Die letzte Warnmeldung habe er im September erhalten. „Wir haben damals unsere Klassen darüber informiert, dass diese Nachrichten gleich zu löschen sind.“ Auch seine Tochter (11) habe schon zwei solcher Kettenbriefe erhalten: „Sie war auch erst verunsichert.“

„Schrecklich, ich kann nachvollziehen, dass Kinder da in Panik geraten“, so Ruth Schmolke, Rektorin der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule. „Es ist wichtig, den Kindern klar zu machen, dass sie nicht auf solche Nachrichten reagieren sollten.“ Immer wieder würden Online-Gefahren im Unterricht thematisiert.

Aktuelle Fälle haben Buchleither, Schmolke und auch Polizeisprecher Thomas Reuter nicht. Doch der Landkreis sei keine Insel der Glückseligkeit: „Dass es auch Gifhorn erreicht, ist absehbar“, sagt Reuter. Schwellnus versichert: Wer die Nachricht lösche, dem werde nichts passieren.

rtm

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