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Funkmast: Statt Kita jetzt an Biogasanlage

Müden Funkmast: Statt Kita jetzt an Biogasanlage

Müden. Vor allem Eltern wird es freuen: Der geplante Bau ein Richtfunkanlage in unmittelbarer Nachbarschaft von Kita, Schule und Krippe in Müden ist vom Tisch.

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Funkmast an der Kita in Müden ist vom Tisch: Henrik Schmale informierte am Donnerstag, dass jetzt eine Antenne an der Biogasanlage installiert wird.

Quelle: Hilke Kottlick

Neuer Standort ist jetzt auf dem Gelände der BEMA Biogas.

„Nachdem der erste Betreiber der Funkstrecke pleite gemacht hat, haben wir mit dem Nachfolger, der Firma FNOH-DLS aus Hänigsen, vereinbart, dass am Kindergarten in Müden kein Sendemast aufgestellt wird“, sagt Henrik Schmale, einer der Geschäftsführer der Müdener Biogasanlage. Stattdessen stellt die Bema dieser Firma aus Hänigsen im Rahmen des derzeitigen Ausbaus des Nahwärmenetzes ein Glasfaserkabel zur Verfügung. „Es wird vom Kindergarten zur Biogasanlage verlegt“, bestätigt auch Dieter Gensicke, Mitstreiter in der Biogasanlage. Damit erhalte die FNOH die Möglichkeit, eine Funkstrecke von der Biogasanlage zur Raiwa-Saatzucht in Flettmar herzustellen.

Laut Schmale ist damit das heikle Thema „Funkmast am Kindergarten“ vom Tisch. Die Funkstrecke werde von einem Masten der Biogasanlage in Richtung Saatzucht hergestellt. Somit dürfte sich kein Anlieger mehr durch den Masten gestört fühlen.

Im Vorjahr hatte die Nachricht des geplanten Baus einer Richtfunkanlage am Quellengrund - in der Nähe von Kita und Schule - bei Eltern für Aufregung gesorgt (AZ berichtete). Damals hatte Gemeindedirektor Eckhard Montzka informiert, dass es sich beim Betrieb der Antenne um den Aufbau ein Punkt-zu-Punkt Verbindung zwischen Sende- und Empfangsanlage handele. Dabei gebe es keine Rundumstrahlung wie bei einer Anlage für Handy-Betrieb. Stattdessen werde diese Strahlung als gebündelter Punkt gesendet.

Für den Ausbau der Breitbandversorgung sei die Anlage unverzichtbar, hieß es weiterhin. Dem steht jetzt nichts mehr im Wege, freuen sich auch die Betreiber der Biogasanlage.

hik

Schnelles Internet

Müden. Da wird gebuddelt: Die Bema Biogas verlegt zurzeit in Müden ein Nahwärmenetz (Text links). „Damit die Kunden Nutzen von dieser Baumaßnahme haben, bieten die Betreiber der Biogasanlage an, in den vorhandenen Nahwärmeschächten gleich ein Glasfaserkabel für schnelles Internet mit zu verlegen“, kündigt Bema-Mitarbeiter Henrik Schmale an.

Der Aufbau eines Nahwärmenetzes sei ein großes Projekt, dessen Umsetzung für die Einwohner Müdens während der Bauzeit auch eine Belastung sei. „Wir möchten nun die Synergieeffekte nutzen und den Kunden in einem Zuge gleich das schnelle Internet mit anbieten“, verspricht Schmale. „Dann müssten auch in zwei bis drei Jahren die Straßen nicht noch einmal aufgerissen werden.“

Entsprechende Planungen mit der Firma FNOH-DLS aus Hänigsen laufen zurzeit, informiert Schmale weiterhin. Vorgesehen sei ein Glasfasernetz in Müden, mit dem Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich sind.

hik

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