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Gifhorn Stadt Fundsachenversteigerung mit Spaß-Faktor
Gifhorn Gifhorn Stadt Fundsachenversteigerung mit Spaß-Faktor
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16:02 29.04.2018
Lauter Fundstücke: Vor allem Fahrräder versteigerte Jörg Rübeling auf dem ehemaligen BGS-Gelände, aber auch ein Wichtel und Taschenuhren fanden neue Besitzer. Quelle: Michael Franke
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Gifhorn

Das knallig bunte Rad im Look der 1980er Jahre pries Rübeling als „Modell Bahnhof“ an: „Damit können Sie zum Bahnhof fahren und es stehen lassen, das klaut niemand mehr.“ Nein, niemand hatte Interesse – zurück in den Fundus. Vielleicht findet sich im Herbst ein Käufer. Bei anderen Rädern wie dem gut erhaltenen Trekking-Rad überboten sich die Interessenten gleich in Fünf-Euro-Schritten, im Regelfall kletterte der Kaufpreis allerdings Euro für Euro in die Höhe. Oder blieb bei einigen Objekten auch gleich bei einem Euro stehen.

Breites Angebot: Interessenten konnten sich die Fahrräder schon vor Beginn der Versteigerung genau ansehen. Quelle: Michael Franke

Nicht nur Fahrräder hatte Rübeling im Angebot, wenngleich diese den Löwenanteil ausmachten. Aber auch einen etwas angekitschten Gartenwichtel hatte niemand als vermisst gemeldet, so dass er nach sechs Monaten im Fundbüro nun eine neue Heimat suchte – und für sechs Euro fand. Die Taschenuhr „zeigt die Kaffeezeit an, kurz vor 3 Uhr“, hielt Rübeling ein anderes Fundstück in die Höhe – verkauft für einen Euro.

Immer wieder bot Georg Kudelka mit, erstand für kleines Geld das ein oder andere Fahrrad, „um zuhause mal durchzutauschen – dann kommen die richtig schlechten Exemplare weg“, aber auch andere Fundstücke. Wie den Rucksack mit Inhalt, den zuerst niemand haben wollte. „Ach komm, ich nehm ihn, für einen Euro kann man ja nicht viel falsch machen“, hob Kudelka die Hand, machte das Schnäppchen – und fand im Rucksack eine geschlossene Flasche Wein und einen Rasierapparat. „Siehste, hat sich schon gelohnt.“

Von Christina Rudert

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