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Gifhorn Stadt Für „Schritt für Schritt“ bleibt der Dienstroller stehen
Gifhorn Gifhorn Stadt Für „Schritt für Schritt“ bleibt der Dienstroller stehen
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10:00 15.03.2018
Weite Wege für die Altenpflegerinnen: Das Team des Christinenstifts in Gifhorn wird eine stattliche Anzahl an Schritten vorweisen können. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Normalerweise ist Ina Schnegelberger täglich mit ihrem Kickboard-Roller unterwegs, um die Bewohner zu besuchen. „Den braucht man schon bei diesen Wegen.“ Ihr Wohnbereich ist der mit den langen Fluren. Doch ihr Gefährt ist in der Schrittzähler-Woche tabu. „Jetzt muss sie laufen“, sagt Kollegin Silvia Scholz. Und sie weiß aus eigener Erfahrung: „Das läppert sich.“

Der Roller ist tabu: Die langen Flure muss Ina Schnegelberger in der Woche der AZ-Aktion „Schritt für Schritt“ zu Fuß bewältigen. Quelle: Sebastian Preuß

Sieben Kilometer pro Schicht, hat Schnegelberger jetzt festgestellt. „Ich bin doch überrascht, dass es so viel ist.“ Teamkapitänin Antje Fischer hat dagegen durchaus mit einer satten Anzahl an Schritten gerechnet. „Wir haben hier alles Einzelzimmer. Entsprechend geht die Anlage in die Fläche.“ Mal eben von einem Büro zum anderen wechseln: Da kommen bei Fischer schnell 600 Schritte zusammen.

„Man spornt sich gegenseitig an“

Eingebunden im Team sind möglichst viele Abteilungen, so Fischer, bis hin zur Hauswirtschaft. Aber auch wer keinen Schrittzähler am Handgelenk hat, bringt sich ein: „Da wird schon einmal Arbeit delegiert an jene, die einen Schrittzähler haben“, schmunzelt Fischer. Sie findet die Aktion richtig toll. „Es ist schön für die Gemeinschaft. Man spornt sich gegenseitig an.“

„Dabei sein ist alles“, sagt die Teamkapitänin. Sollte das Christinenstift-Team einen der drei mit 1500, 1000 oder 750 Euro dotierten Preise holen, wisse man noch nicht, welchem sozialen Zweck das Geld zukommen wird. „Wir haben uns noch keine Gedanken gemacht.“ Sollte es so weit sein, werde es bestimmt genug Ideen geben.

Von Dirk Reitmeister

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