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Gifhorn Stadt Für Fledermäuse wird es immer schwieriger
Gifhorn Gifhorn Stadt Für Fledermäuse wird es immer schwieriger
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14:39 29.08.2017
Im Wald unterwegs: Zur Fledermauswanderung mit Carlo Laser (4.v.l.) rief die Initiative Bürger für Winkel auf. Gut 30 Kinder und Erwachsene waren dabei. Quelle: Ron Niebuhr
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Winkel

Treffpunkt für alle kleinen und großen Wanderer war in der Schule für Füchse. Dort erzählte Laser den Teilnehmern zunächst ein paar grundlegende Dinge über Fledermäuse. 25 Arten der nachtaktiven Raubtiere kommen in Deutschland vor. Fünf habe man in den Wäldern rund um Winkel bisher nachgewiesen. „Vermutlich finden wir aber mehr, wenn wir gezielt nach ihnen suchen“, sagte Laser.

Neben der Zwergfledermaus gelten Großer Abendsegler, Braunes Langohr, Breitflügel- und Wasserfledermaus als heimisch in und um Winkel. „Die Zwergfledermaus wiegt gerade einmal sieben Gramm. Das entspricht ziemlich genau sieben Gummibärchen“, sagte Laser. Ihre geringe Größe erlaubt es ihr, zwischen Bäumen und Sträuchern nach Insekten zu jagen. Der Große Abendsegler mit einer Spannweite von 40 Zentimetern dagegen ist „ein Jäger der freien Lüfte“, erklärte Laser. Er jagt seine Beute über den Baumwipfeln.

Schwer haben es die Fledermäuse, denn ihre Nahrung wird immer knapper. „Es gibt leider kaum noch Insekten“, sagte Laser. Merken könne das ganz leicht jeder Autofahrer: „Wann braucht man heute schon noch einen Schwamm, um Insekten von den Scheinwerfen zu wischen?“, sagte Laser.

Selbst nach Fahrten über Land könne man inzwischen gut darauf verzichten. Beim Rundgang vorbei an Schäferbrücke, ehemaligem Heidehaus und Nixenauge machte Laser die Fledermäuse mit Detektoren hörbar. „Mit etwas Glück sehen wir aber auch welche an der einen oder anderen Laterne“, sagte er.

Von Ron Niebuhr

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