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Gifhorn Stadt Gifhorner (66) radelt 3301 Kilometer in vier Wochen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner (66) radelt 3301 Kilometer in vier Wochen
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00:18 05.08.2018
Am Ziel: Nach 3301 Kilometern erreichte Robert Rosenfeldt Santiago de Campostela. Quelle: privat
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Gifhorn

„Alle reden vom Jakobsweg. Deshalb wollte ich ihn selbst einmal sehen“, erzählt der Gifhorner. Fraglich war allerdings, ob der Starttermin eingehalten werden konnte. „Vorher habe ich noch beim Aufbau eines Fußpflegestudios geholfen und eine schrottreife Quickly, ein Moped Baujahr 1955, restauriert“, verrät er. Und eine Erkältung sowie einen ausgerenkten Rücken kuriert. Und einen Strom- und Internetausfall verkraftet. Der Start verschob sich allerdings nur um zwei Tage.

Zwischenstation in der Stadt der Liebe: In Paris ist ein Foto vor dem Eiffelturm natürlich Pflicht. Quelle: privat

Trainiert hat Rosenfeldt für die Tour vorher nicht. „Ich besuche öfters meine Eltern im Weserbergland mit dem Fahrrad“, macht er klar, warum er das nicht für notwendig hielt. Dann ging es los, mit fast 50 Kilogramm Gepäck, erste Station nach 134 Kilometern sollte Rinteln sein.

„Das Navi hatte ich auf Mountainbike gestellt, doch schon bei Meinersen hat er mich in ein Gelände geführt, das ich mit den Gepäcktaschen nicht bewältigen konnte.“ Navi-Einstellung also auf Rennrad geändert und die – zumindest in Deutschland – guten Wege genossen.

Von Deutschland über die Niederlande, Belgien und Frankreich nach Spanien führte Rosenfeld seine „Fünf-Länder-Tour“, wie er sie nennt. Viele Eindrücke hat er dabei mitgenommen, viele interessante Menschen getroffen. Zwischenstationen gab es beispielsweise in Paris am Eiffelturm und in Bordeaux bei 43 Grad und einem entsprechenden Glas Wein. Es gab Müllberge im Wald bei Villaines-sous-Bois, Herausforderungen in den Pyrenäen – bei Hitze das Rad 37 Kilometer in rund 2000 Höhenmetern schieben – und einen aufdringlichen Hund, der mit Pfefferspray verjagt werden musste, in Spanien.

Tolle Landschaft: Nicht nur in den Pyrenäen gab es beeindruckende Naturbilder zu sehen. Quelle: privat

Doch schließlich hieß es: Ziel erreicht in Santiago de Compostela. „Ich hatte alle erforderlichen Stempel auf meiner Pilgerreise gesammelt und holte mir die verdiente Pilgerurkunde“, freute sich Rosenfeldt.

Zurück ging es übrigens per Flugzeug und Bus, das Fahrrad hatte Rosenfeldt vorher mit der Post bereits nach Hause geschickt. Ob er durch die Pilgerfahrt ein neuer Mensch geworden sei? „Nein natürlich nicht, bin weiterhin der Alte. Was auch sonst?“, sagt er. Und sein nächstes Projekt? „Mal sehen, was kommt. Ich habe viele Hobbys.“

Von Thorsten Behrens

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