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Fronleichnam-Prozession: Nicht nur Sieger willkommen

Gifhorn Fronleichnam-Prozession: Nicht nur Sieger willkommen

Nicht nur Sieger waren willkommen: Rund 400 Katholiken fanden sich am gestrigen Sonntag zur Fronleichnam-Prozession durch Gifhorn ein.

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Fronleichnams-Prozession: 400 Katholiken nahmen teil.

Quelle: Nobbe

Bevor die Prozession startete, fand vor der Freiherr-vom-Stein-Schule ein Gottesdienst unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ statt, geleitet von Pastoralreferent Martin Wrasmann von der St. Altfrid Gemeinde. Für die Begleitung der Kirchenlieder sorgte der Posaunenchor von St. Altfrid unter der Leitung von Bernd-Uwe Rams.

In seiner Predigt verglich Wrasmann aus aktuellem Anlass die Prozession mit der WM: „Auch ein Autocorso nach einem gewonnenen Fußballspiel ist ein Ausdruck von Lebensfreude. Er ist spontan, entsteht einfach so - und muss im Gegensatz zu unserer Prozession nicht einmal angemeldet werden.“

Weiterhin erklärte Wrasmann, dass Fußball und Religion nicht unbedingt zwei verschiedene Welten sein müssen. So gründete etwa ein argentinischer Pastor schon einen Fußballclub. Eine Prozession allerdings differenziere nicht zwischen Gewinnern und Verlierern. „Sie ist etwas Sachliches und hat immer mit Gefühlen zu tun. Es ist keine Veranstaltung der Sieger, bei uns sind auch diejenigen dabei, die Leid in sich tragen“, sagte Wrasmann. Zudem sprach er den hoffnungsvollen Gedanken aus, dass die Menschheit irgendwann in Frieden miteinander leben kann.

Die Prozession zog bis hin zur St.-Bernward-Kirche. Dort fand dann im Anschluss noch ein Gemeindefest statt.

dn

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