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Friedwald: Politiker für rasche Umsetzung

Gifhorn Friedwald: Politiker für rasche Umsetzung

Die Stadt soll mit den Diakonischen Heimen über die Schaffung eines Bestattungswaldes auf einer 1,5-Hektar-Fläche in der Nähe des Kästorfer Diakonie-Friedhofs verhandeln: Diesen Auftrag gab‘s von der Politik 2015. Nach Auffassung der SPD ist bisher wenig passiert. Fraktionschef Ulrich Stenzel übte im Stadtentwicklungsausschuss Kritik.

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Alternative Bestattungsform: In Gifhorn soll möglichst schnell ein Friedwald eingerichtet werden, fordert die Politik.

Quelle: Archiv

„Es ist Stillstand in die Beratungen gekommen, es muss wieder Fahrt aufgenommen werden“, bezog er Position. „Zahlreiche Menschen wollen gerne eine konkrete Situation haben“, forderte der SPD-Chef die Verwaltung zum Handeln auf.

Untätigkeit ließ sich die Stadt nicht vorwerfen. „Wir sind im Hintergrund am verhandeln“, entgegnete Peta Willuhn von der Bauverwaltung auf die SPD-Kritik. Es habe schon einen Ortstermin gegeben. Dabei seien unter anderem die Kapelle und auch die WC-Anlagen in Augenschein genommen worden. Zudem habe es inzwischen auch ein Gespräch zwischen Stadt, Kirche und Diakonie gegeben.

Um einen Friedwald zu schaffen, müsse unter anderem die städtische Friedhofssatzung geändert werden. Dabei sei es auch notwendig, sich mit den Gebühren der städtischen Friedhöfe zu befassen, so Willuhn. Noch nicht geklärt sei die Frage, wer den Friedwald betreibe. Die Politik hatte bereits im November die Diakonischen Heime als Betreiber favorisiert. Aber auch die Kirche könnte sich vorstellen, als Betreiber zu fungieren, so Willuhn.

„Wir sind dankbar, dass Bewegung in die Angelegenheit kommt. Es muss alles Notwendige daran gesetzt werden, dieses Angebot zu schaffen“, unterstützte Dirk Reuß (CDU) den Vorstoß von Stenzel.

Einstimmiger Beschluss: Der Friedwald soll „zum nächstmöglichen Termin“ den Betrieb aufnehmen, einen Zwischenbericht muss die Stadt bis zum 31. Juli vorlegen.

ust

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