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Gifhorn Stadt Friedliches Ende im Konflikt mit Dadgul?
Gifhorn Gifhorn Stadt Friedliches Ende im Konflikt mit Dadgul?
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00:16 07.10.2013
Das halt auch beim Gespräch mit Dadgul Delawar: Weil sie die Landessprache beherrscht, wird Sybille Schnehage von ihren Gesprächspartnern ernst genommen.
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Es sieht so aus, als könnte die dramatische Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Projektleiter des Hilfsvereins Katachel, Dadgul Delawar, noch zu einem friedlichen Ende kommen. Sybille Schnehage berichtet von Gesprächen mit den Ältesten von Katachel und Delawar, um die Rückgabe der letzten Immobilien zu regeln. „Wenn er sich nicht darauf einlässt, muss er ins Gefängnis.“

Zwei Jahre hatte sie Delawar nicht gesehen. Als sie ihm jetzt gegenüber saß, „hat er mir leid getan. Er ist gesundheitlich in einem furchtbaren Zustand.“ Delawar, dem Kriegsverletzten, dem Sybille Schnehage das Leben gerettet und ihn jahrelang in Bergfeld wie ein Familienmitglied aufgenommen hatte, war im Januar 2010 mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit gegangen, Schnehage habe eine halbe Million Euro Spendengelder veruntreut. Ein Jahr dauerte es, bis die deutsche Justiz das Verfahren eingestellt hat - in Afghanistan war der Vorwurf bereits nach ein paar Wochen aus der Welt.

In der Zwischenzeit hatte sich Delawar aber Vereinsimmobilien angeeignet und an Mitglieder seiner Familie verschenkt. Es gab Morddrohungen gegen Sybille Schnehage, sie war ihres Lebens nicht mehr sicher und musste die Vereinszentrale von Katachel nach Kunduz verlegen.

Trotz etlicher Versuche und der Einmischung von Regierung und den Ältesten aus Katachel ließ sich der Konflikt nicht endgültig beilegen. „Jetzt hat es Gespräche gegeben, an einem hat Dadgul auch teilgenommen“, berichtet Sybille Schnehage aus Kunduz. Sie ist guter Dinge, dass auch die letzten Streitigkeiten beigelegt werden können. „Sonst kommt Dadgul ins Gefängnis.“

Das Wiedersehen nach zwei Jahren hat Sybille Schnehage mitgenommen. „Was im Kopf ganz klar ist, ist was anderes als das Empfinden. Man kann diese jahrelange Verbundenheit nicht einfach abtun.“

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