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Friedhof: Ort des Lebens, Teil der Stadtkultur

Gifhorn Friedhof: Ort des Lebens, Teil der Stadtkultur

Gifhorn. Seit 125 Jahren gibt es den Friedhof St. Nicolai. Das wurde am Samstag mit einem großen Aktionstag gefeiert. Doch dabei ging es nicht nur um den Tod, sondern auch um Sterben als Bestandteil und Friedhöfe als Orte des Lebens.

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125 Jahre Friedhof St. Nicolai: Es gab Führungen, unter anderem auch über den jüdischen Friedhof, sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Imker, Kabarett und Vorträgen.

Quelle: Cagla Canidar

„Ein Friedhof ist auch ein Teil der Stadtkultur“, betonte Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich in seiner Ansprache.

Entsprechend gab es nicht nur Programm auf dem Friedhof St. Nicolai. Auch eine Führung mit Ulrich Tietje auf dem jüdischen Friedhof wurde angeboten. „Es geht heute um die Friedhofskultur in Gifhorn allgemein“, erklärte dazu Pastor Andreas Behr. Rund 50 Gifhorner machten die Führung mit. 1854 gab es auf der Fläche die erste Bestattung, 31 Grabsteine sind heute noch erkennbar.

Außer dem obligatorischen Gottesdienst gab es Vorträge zur Trauerarbeit, das kleine Museum des Friedhofs war geöffnet, ein Imker informierte über sein Handwerk, Floristen, Bestatter und Steinmetze stellten aus. Und sogar ein Kabarett zum Thema Sterben gab es in der 1955 neu gebauten Kapelle.

Sterben als ein Teil des Lebens - das verdeutlichten die Geschichten hinter den Steinen nur zu gut, wie bei einer weiteren Führung deutlich wurde. Und Pastor Behr führte die Besucher zu „seinen ganz persönlichen“ Orten auf dem Friedhof.

Und auch die Konfrontation von Kindern mit dem Tod wurde am Samstag nicht gescheut. In einem Zelt gab es Geschichten über den Tod für Zuhörer von fünf bis 95 Jahren. Unter den fünf Büchern, aus denen gelesen wurde, fanden sich auch welche, die für Kinder geeignet sind. Einige von ihnen ließen sich auf die Herausforderung ein.

ba

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