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Freimaurerloge spendet an Kinderfonds

3500 Euro für Gifhorner Initiative Freimaurerloge spendet an Kinderfonds

Große Freude beim Hilfsfonds für die Kleinen: Gifhorns „Kleine Kinder immer satt“ erhielt am Dienstagabend eine Spende in Höhe von sage und schreibe 3500 Euro.

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3500 gespendet: Lutz Dietrich (l.) überreichte einen Scheck der Wolfsburger Freimaurer an Holger Ploog vom Gifhorner Kinderfonds.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Gifhorn.  Lutz Dietrich, Meister vom Stuhl der Freimaurer-Loge Wolfsburg-Fallersleben, übergab den Scheck an Holger Ploog vom Kinderfonds.

Die Freimaurerei versteht sich als Modell für friedliches Zusammenleben durch gegenseitige Achtung und Verständnis füreinander. Sie steht ein für Freiheit, Toleranz, Humanität, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Wohltätigkeit. Letztere pflegt die Loge Wolfsburg-Fallersleben jährlich mit einer großen Spende an wechselnde Empfänger. Diesmal profitierte davon Gifhorns Hilfsfonds „Kleine Kinder immer satt!“. Der Fonds habe sich dem Kampf gegen Kinderarmut verschrieben, „er schafft gleiche Chancen für alle beim Start ins Leben“, lobte Dietrich. Das war der Freimaurer-Loge eine Spende von 3500 Euro wert.

Holger Ploog erläuterte der Versammlung im Fallerslebener Hoffmannhaus, was den Fonds ausmacht. Initialzündung für die Gründung 2008 war, dass der Nachwuchs beim Mittagessen in Kitas in zwei Klassen geteilt wurde: Kinder, die mitessen konnten, und Kinder, die in anderen Räumen warten mussten, bis ihre Altersgenossen fertig gegessen hatten. „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es so etwas in Deutschland gibt“, erzählte Ploog.

14,6 Prozent aller Kinder bundesweit lebten in Hartz-IV-Haushalten. Das sind 1,9 Millionen Mädchen und Jungen. Im vermeintlich wohlhabenden Gifhorn fällt die Quote unwesentlich geringer aus: 14,5 Prozent, sprich 890 Kinder. „Und alle, die nur knapp über Hartz-IV-Niveau liegen, sind in der Statistik noch nicht mal erfasst“, sagte er. Der Hilfsfonds bemühe sich, dass „kein Kind in Kitas und Schulen von irgendetwas ausgeschlossen wird“. Er betreut 14 Kernprojekte, für die man 108.000 Euro pro Jahr benötigt, sagte Ploog.

Von Ron Niebuhr

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