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Gifhorn Stadt Freiheitsglocke läutet für tote Flüchtlinge
Gifhorn Gifhorn Stadt Freiheitsglocke läutet für tote Flüchtlinge
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12:50 20.06.2015
Glockenläuten für ertrunkene Flüchtlinge: Auch Horst Wrobel (3. v.l.) erinnerte an das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer, mit dabei war eine Besuchergruppe ehemaliger Bundeswehrangehöriger. Quelle: Photowerk (mpu)
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230 Kirchen in ganz Deutschland läuteten jeweils 100 Mal - ein Glockenschlag pro ertrunkenem Flüchtling. Ausgegangen war die Aktion vom Erzbistum Köln. Als Wrobel am Freitagvormittag von der geplanten Aktion erfahren hatte, entschied er sich spontan mitzumachen. „Auf die Tragödie aufmerksam machen, die sich gerade auf dem Meer abspielt: Keine Glocke ist besser dazu geeignet als diese“, sagte er über die Freiheitsglocke. Wrobel nahm sieben Schläge vor. Das sei eine symbolische Zahl.

Die Schläge der Freiheitsglocke verhallten nicht ungehört. Eingebunden in die Aktion hatte Wrobel eine mehr als 20-köpfige Besuchergruppe ehemaliger Bundeswehrsoldaten der ABC-Abwehrkompanie 20/1 aus Braunschweig und ihrer Frauen, die die Führung Anfang Mai gebucht hatten. Zuvor erläuterte Wrobel ihnen die historischen Tafeln rund um die Glocke zu den Themen Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Danach ging es noch ins Kulturinstitut.

rtm

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