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Frauenmord aus dem Jahr 1994: Neuer Ermittlungsansatz

Gifhorner Kripo hofft nach TV-Beitrag auf Hinweise aus der Bevölkerung Frauenmord aus dem Jahr 1994: Neuer Ermittlungsansatz

Im Fall der 1994 bei Eickhorst brutal ermordeten Unbekannten präsentierte die Kripo am Mittwochabend in der RTL-2-Sendung „Ungeklärte Fälle“ erstmals eine neue Theorie: Eine ebenfalls seit Heiligabend 1994 vermisste Thailänderin aus Wolfsburg hat vielleicht die Identität der Toten angenommen.

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„Ungeklärte Fälle“: Die Gifhorner Kripo-Experten rollten den Fall der 1994 ermordeten Asiatin auf.

Gifhorn. Ex-Kripo-Chef Jürgen Schmidt, Kriminalhauptkommissar Frank Bauerfeld und Kriminaloberkommissar Florian Kaschner rollten in dem 15-minütigen Beitrag den Fall noch einmal auf.

Der Unbekannten wurden am 24. Dezember 1994 grauenvolle Verletzungen beigebracht - möglicherweise mit einem Beil oder einem Klappspaten. „Anschließend schleifte der Täter sie 40 Meter weit zu einem Wasserloch, wo sie an ihrem Blut erstickte und ertrank“, so Schmidt.

Erstmals präsentierte die Moko Asiatin einen neuen Ermittlungsansatz: Die thailändische Staatsangehörige Ganya Thielke, geb. Duang-Gaeo, die im Raum Wolfsburg/Fallersleben lebte und unter dem Spitznamen „Nok“ als Prostituierte arbeitete, könnte eine entscheidende Rolle spielen. Thielke, die seit Heiligabend 1994 ebenfalls als vermisst gilt, soll das Eickhorster Mordopfer gekannt haben. Beide Frauen sollen mehrfach gemeinsam in einem Vorsfelder China-Restaurant gesehen worden sein.

„Es ist denkbar, dass Nok an der Tat beteiligt war“, so Schmidt. Möglicherweise sollte die unbekannte Asiatin - sie war zwischen 25 und 30 Jahre alt - zur Prostitution gezwungen werden. Aus einem Streit heraus könnte es dann zur Bluttat gekommen sein.

Die damals 33 Jahre alte Ganya Thielke könnte also Mittäterin sein und heute unter den Personalien des Opfers leben.

„Verwertbare Hinweise gab es nach der RTL-2-Sendung nicht“, sagt Kripo-Chef Uwe Ramme. Die Moko Asiatin ist weiter unter Tel. 05371-9800 erreichbar.

ust

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