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Gifhorn Stadt Franziska Polonyi ist jetzt auch in Australien zuhause
Gifhorn Gifhorn Stadt Franziska Polonyi ist jetzt auch in Australien zuhause
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00:25 11.05.2014
Eineinhalb Jahre Australien: Franziska Polonyi war auch in Sydney - und hatte auch mal einen Koala auf dem Arm.
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Im Herbst 2012 hat die 27-Jährige Isenbüttel verlassen. Nach dem Studium hatte sie ein Jahr gearbeitet, ein befristeter Vertrag war ausgelaufen. Eine Freundin wollte noch mal nach Australien, und Franziska Polonyi ging mit.

„Zuerst hieß es drei Monate Work and Travel“, aber dann stellte Franziska Polonyi fest, dass es gar nicht so einfach ist, in Australien mal eben so einen Job zu finden. Also blieb sie, während ihre Freundin heim flog. „Man kann nicht alles im Leben planen.“ Außerdem „lernt man beim Backpacking vor allem Deutsche kennen“.

Auf der Suche nach dem echten Australien landete die Isenbüttelerin in Tully an der Ostküste, wo sie auf einen Job auf einer Bananenplantage gehofft hatte, „aber die hatten lange Wartelisten“. Nach ein paar Tagen in brütender Hitze beschloss sie, ihr Glück noch weiter im Norden zu versuchen, und reiste mit dem Bus nach Cairns. „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich woanders ein Fenster“, war ihr Motto.

Das Fenster in Cairns war ein Hostel, wo sie für Kost und Logis als Zimmermädchen arbeiten konnte, bevor sich die Möglichkeit ergab, als Kindermädchen zu arbeiten. „Der Vater war eher mein Kumpel als mein Boss.“ Sie lebte in einer WG, lernte Australier und ein Gruppe Brasilianer kennen, fand gute Freunde. „Natürlich haben wir auch viel zusammen unternommen“, berichtet die Isenbüttelerin. „Das waren dann aber nicht die so genannten Backpacker-Sachen, sondern das, was die Einheimischen auch machen.“

Isenbüttel. Von Adelaide in South Australia bis Cairns in Queensland immer an der Ostküste Australiens entlang: Drei Monate waren die Isenbüttelerin Franziska Polonyi und ihre Freundin im Auto unterwegs, um Down Under kennen zu lernen. „Die Ostküste hat uns sehr gut gefallen, wir haben viele Leute kennen gelernt und viel Spaß gehabt“, blickt die 27-Jährige zurück.

Merkwürdig sei ihr allerdings das Weihnachtsfest bei knalliger Hitze vorgekommen, das sie nach dem Rückflug in Adelaide verbracht haben. Und Silvester feierten die beiden in Sydney. „Dort im Hostel hatten wir Kakerlaken-Alarm, aber sonst haben wir zum Glück keine gefährlichen Tiere gesehen“, lacht Franziska Polonyi.

Auch von Cairns aus, wo sie fast die gesamte restliche Zeit ihres eineinhalbjährigen Australien-Aufenthalts verbracht hat, ist Franziska Polonyi gereist. Mit einer Brasilianerin, die sie dort kennen gelernt hatte. „Meine beste Freundin“, sagt sie.

Alice Springs, Ayers Rock, Perth und Darwin standen auf dem Reiseplan. „In Alice Springs waren wir im Hostel, in Ayers Rock haben wir zwei Nächte gecampt, sind um den Ayers Rock gelaufen, haben Kings Canyon und Cata Tjuta gesehen.“ Und das Great Barrier Reef lag von Cairns aus vergleichsweise fast vor der Haustür.

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