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Fotovoltaik: Energiekonzept abwarten

Gifhorn Fotovoltaik: Energiekonzept abwarten

Gifhorn. Die Frage, ob der Kreis seinen Immobilien selbst eigene Solar- und Fotovoltaik-Anlagen auf das Dach setzt oder dieses zukünftig Fremdfirmen gestattet, ist weiter offen. Der Umweltausschuss vertagte gestern die Entscheidung. Ein Teilkonzept für die energetische Sanierung der kreiseigenen Immobilien soll abgewartet werden.

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Stromgewinnung durch Fotovoltaik: Der Kreis hält sich die Option offen, Anlagen auf eigene Immobilien zu setzen. Die Politik entscheidet erst nach Vorliegen eines Energiekonzepts.

Quelle: Photowerk (Archiv)

„Erst wenn das Ergebnis vorliegt, sollten wir darüber befinden“, erklärte für die SPD-Fraktion Siegfried Weiß. Über „halbgare Geschichten Entscheidungen treffen“ wollte auch Walter Gerd Stubbe von der CDU nicht. Die Kreisverwaltung nimmt laut Bauamtschef Alexander Wollny derzeit 14 Immobilien für das Konzept unter die Lupe.

„Wir wollen uns Dachflächen sichern, um den Teil-Energiebedarf kreiseigener Schulen zu decken - das wird jedoch schwierig, wenn diese Flächen bereits vermietet sind“, gab Kreisrätin Evelin Wißmann in der gestrigen Fachausschuss-Sitzung zu bedenken.

Bereits in diesem Winter soll eine neue Heizanlage im Gifhorner Schloss in Betrieb gehen. „Die Heizsaison steht vor der Tür - wir sind gut in der Zeit“, informierte Wollny die Politik. Zwei alte Kessel seien inzwischen gegen zwei neue Brennwert-Kessel ersetzt worden. Der zeit würde die Steuerungstechnik ausgetauscht. Mit der alten Heizanlage seien 2012 rund 1,4 Millionen Kilowattstunden verbraucht worden (Kosten 68.000 Euro). Mit der neuen Anlage - sie kostet 300.000 Euro - könne eine Energieeinsparung von „25 Prozent plus x“ erzielt werden, versprach Wollny.

100.000 Euro investiert der Kreis zudem in die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ). Die Schlauchpflege-Anlage wird erneuert, ein Ölabscheider eingebaut. Kosten verursacht auch der Einzug der Zentralen Abrechnungsstelle.

ust

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