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Gifhorn Stadt Fotograf übergibt Bilder an Flüchtlingskinder
Gifhorn Gifhorn Stadt Fotograf übergibt Bilder an Flüchtlingskinder
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15:00 01.03.2018
Arabisch-Schule: Hier machte Thomas Bollmann zahlreiche Fotos. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Schnell haben Flüchtlingskinder in Schule oder Kindergarten Deutsch gelernt. Aber ihre Muttersprache Arabisch könnte dabei ebenso schnell auf der Strecke bleiben. Majed Mohammad und seine Frau haben deshalb für 16 Flüchtlingskinder die Arabisch-Schule eingerichtet, gerade denken sie über eine zweite Klasse nach. „Es heißt immer, die Flüchtlinge kämen her, um zu bleiben“, sagt Thomas Bollmann. „Das ist aber gar nicht so. Sie wollen so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat zurück. Und deshalb müssen sie Arabisch lernen, um nicht später Fremde im eigenen Land zu sein.“

Das Ehepaar Mohammad kommt selber aus Damaskus und plant zurzeit, eine zweite Arabisch-Klasse einzurichten, damit die Kinder ihrem jeweiligen Wissensstand entsprechend unterrichtet werden können und nicht alle bei jedem Neuankömmling wieder bei Null anfangen müssen. Bollmann ist regelmäßig mit seiner Kamera zu Gast in der Arabisch-Schule und hat die Kinder beim Lernen fotografiert – mit deren Erlaubnis. Jetzt hat er jedem Kind ein Foto geschenkt.

Bollmann hat für seine Ausstellung mit dem Titel „Angekommen“ zwei Jahre lang Geflüchtete im Landkreis Gifhorn begleitet und fotografiert. Die Fotos sind noch bis zum 15. April im Fritz-Café in Dalldorf zu sehen, das Café ist donnerstags bis sonntags von 14 bis mindestens 20 Uhr geöffnet.

Dort steht übrigens auch eine Spendenbüchse von „Sea-Watch“, einer Hilfsorganisation, die – ausschließlich aus Spenden finanziert – in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer rettet.

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