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Gifhorn Stadt Gifhorner bewahren Lebensmittel vor der Mülltonne
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner bewahren Lebensmittel vor der Mülltonne
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21:33 17.07.2018
Foodsharing: Die internationale Initiative setzt sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein – und will nun auch in Gifhorn aktiv werden. Quelle: Symbolfoto dpa
Gifhorn

„Wir suchen Foodsharer, die mitmachen wollen“, sagt die Gifhornerin. Das Prinzip funktioniert auf mehreren Ebenen: Der Urlaub steht bevor, aber der Kühlschrank ist noch voll. Oder die Reste von der Party reichen noch für mehrere Mahlzeiten – „dann kann man als registrierter Foodsharer auf unserer Internet-Plattform einen Essenskorb hochladen, und andere registrierte Foodsharer können die Lebensmittel abholen“, erklärt Julia Kubiak.

Keine Konkurrenz zur Tafel

Sie betont: „Wir sind keine Konkurrenz zur Tafel.“ Anders als dort setzt das Foodsharing den Schwerpunkt nicht auf den sozialen Aspekt, sondern auf den ökonomischen.

Eine andere Ebene des Foodsharing sind Lebensmittel, die in Geschäften, Restaurants oder auch Mensen von Kindergärten oder Schulen übrig sind. „Die Foodsaver holen diese Lebensmittel ab und verzehren sie selber oder verteilen sie unter Freunden“, sagt Julia Kubiak. So hat sie selber von der Initiative erfahren: „Eine Freundin verteilte beim Sport immer Brötchen, die sie aus einer Bäckerei abgeholt hatte.“

Weitere Lebensmittelretter gesucht

Das ist in Gifhorn noch Zukunftsmusik. „Wir brauchen erstmal engagierte Foodsharer“, betont Julia Kubiak. Und Leute, die bereit sind, sich als Foodsaver verbindlich und regelmäßig zu engagieren. „Denn wenn wir mit Betrieben zusammenarbeiten, garantieren wir denen die Abholung der Lebensmittel.“

Initiative arbeitet komplett ehrenamtlich

Wichtig ist: „Die Initiative arbeitet komplett ehrenamtlich, es geht nie um Geld, wir nehmen auch keine Spenden für Lebensmittel an.“ Und Fragen, die unter foodsharing.de nicht beantwortet werden, können per Mail gestellt werden an gifhorn@lebensmittelretten.de .

Von Christina Rudert

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