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Flüchtlingszustrom Herausforderung für Schulen

Gifhorn Flüchtlingszustrom Herausforderung für Schulen

(ust) Auch im Landkreis Gifhorn müssen immer mehr Flüchtlinge aufgenommen werden. Die Beschulung der Flüchtlingskinder stellt auch für den Kreis als Schulträger eine große Herausforderung dar.

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Immer mehr Flüchtlinskinder: Die Schulen in Trägerschaft des Kreises stehen vor einer großen Herausforderung.

Quelle: Archiv

Darüber berichtete Fachbereichsleiter Karsten Kreutzberg im Schulausschuss.

Mit Sprachlernklassen, speziellen Arbeitsplänen und einem erhöhten Sportangebot versuche der Kreis die Beschulung der Flüchtlingskinder anzugehen, so Kreutzberg. Der Fachbereichsleiter verwies jedoch auch auf viele Schwierigkeiten. Die Kommunikation mit den Eltern sei auf Grund der fehlenden Sprachkenntnisse problematisch. Flüchtlingskinder würden teilweise - ebenfalls durch die Sprachbarriere - unmotiviert sein. Dadurch komme es in einigen Fällen zur Beeinträchtigung des Unterrichts. Fehlende Schulbücher und Fehlzeiten seien ein weiteres Problem. Es gebe jedoch auch positve Beispiele für Lernerfolge: insbesondere im Primarbereich. „Kleine Kinder lernen schneller, als ältere Kinder“, so Kreutzberg.

Für den Sekundarbereich habe die Freiherr-vom-Stein-Schule in Gifhorn eine „Lotsenfunktion“ übernommen und steuere die Verteilung der Flüchtlingskinder auf die Schulen. Die Kooperation der Schulen untereinander habe sich verbessert.

Kreutzberg lobte eine Kooperation mit der Kreisvolkshochschule. Dort würden Sprachkurse für Flüchtlingskinder stattfinden. Sie dauerten sechs Wochen bis zu drei Monate. In dieser Zeit würden die Flüchtlingskinder von der Schulpflicht befreit.

Die hohe Belastung durch den Flüchtlingszustrom leugnete Kreuzberg nicht. „Zu viele Kinder für das vorhandene Lehrpersonal“, so sein Fazit.

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